Journalistin, Genre-Planerin, Politikexpertin: Marion Böhm
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00:00:21: Herzlich Willkommen zum PEPSY Podcast.
00:00:24: PEPSY steht ja bekanntlich für Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie, und heute findet eine weitere Episode zu Berufe und Persönlichkeit Bewerbungsgespräche Reloaded statt.
00:00:36: Mein Gast heute ist Marion Böhm.
00:00:39: Hallo Marion!
00:00:40: Schön dass du heute bei mir bist.
00:00:41: Wie geht's dir?
00:00:43: Hallo Mir geht es heute sehr gut Danke
00:00:46: Ja.
00:00:46: Und mit welchem Beruf stellst Du dich denn mir heute vor?
00:00:50: was machst Du?
00:00:51: Ich bin Journalistin, gelernte JournalistIn.
00:00:54: Ich bin Politikredakteurin und seit ca.
00:00:57: anderthalb Jahren habe ich einen neuen Beruf der nennt sich Jorre Portfolio Manager.
00:01:04: Und wie sieht denn dein Arbeitsalltag aktuell aus, also auch in dieser neuen Rolle?
00:01:09: Vielleicht kannst du uns einen kleinen Einblick geben was du jeden Tag so machst.
00:01:14: In dieser neuenrolle, wie gesagt die gibt es erst seit anderthalb Jahren.
00:01:18: da schaue ich das mein Genre, dass ist in meinem Fall Politik und Hintergrund, dass das in unserem Medienhaus für ZDF dass das gut vertreten ist, dass wir die richtigen Themen ins Haus holen.
00:01:33: Dass wir die Richtigen Plattformen dreihundertsechzig gradblickmäßig bedienen mit den richtigen entsprechenden Inhalten für die richtige Zielgruppe auch und das ist eine neue Rolle weil das ZDF sich vor ca.
00:01:46: anderthalb Jahren einfach neu aufgestellt hat und viele Zielgruppen Athena sozusagen Inhalte erstellen möchte, also zielgenau passt genauer sozusagen.
00:02:00: Was ist denn die Herausforderung?
00:02:01: Also ist das auch ein kreativer Job?
00:02:03: Ist es ein Job der Organisation des Managements oder wie würdest du ihn etwas definieren?
00:02:10: Das ist ein... Wie ich finde sehr strategischer Job.
00:02:14: Es ist ein planerischer Job.
00:02:15: Das heißt für mich Ich muss mein Genre Das heißt, mein Ressort komplett im Blick haben.
00:02:21: Ich muss gucken wo haben wir zu viel vom Gleichen oder vom Ähnlichem?
00:02:26: Wo haben wir Lücken?
00:02:27: Wo brauchen wir noch was?
00:02:29: das bedeutet auch es ist weniger ein Job den ich vorher gemacht habe weniger ein inhaltlicher Job.
00:02:35: also ich mache ich produziere keine Inhalte mehr.
00:02:37: ich bin jetzt nicht mehr nur journalistisch unterwegs sondern ich bin eher planerisch unterwegs.
00:02:44: und dein ressort und genre wenn die richtig verstehen aber ist politik
00:02:47: Genau.
00:02:48: Innenpolitik, Außenpolitik, Hintergrund, Current Affairs.
00:02:51: das sind so meine Themen.
00:02:54: Okay ja dank dir und dann hören wir bestimmt gleich noch ganz viel auch über deine Tätigkeit vorab.
00:02:59: ein paar Lebensdaten von dir.
00:03:03: Ja, also ich lese ja viele Lebensläufe und Bewerbungen oder tabularische Lebensläufelbewerbung.
00:03:10: Dann ist es immer spannend erstmal so die Kopfzeile zu lesen, wo kommt eigentlich jemand her wie alt usw.
00:03:16: Und vielleicht auch noch das ein oder andere Hobby?
00:03:18: Ich will nur den Tipp geben, es ist gar nichts zu unterschätzen sich dadurch auch ein bisschen interessanter zu machen oder sich bei einer Bewerbung auch ein bissel Profil zu geben.
00:03:26: Andere sagen ja, spielt hier keine Rolle.
00:03:28: Also ich lese es immer gerne und werde durch vielleicht auch neugierig und lerne vielleicht auch eine Person etwas besser kennen.
00:03:35: Also ganz kurz alter?
00:03:37: Vierundfünfzig
00:03:38: Wohnort?
00:03:39: Mainz
00:03:41: Aktuelle Arbeitgeber
00:03:42: ZDF
00:03:43: Hobbys?
00:03:45: Hobbies das ist bei mir... Ich schwimme im Moment sehr viel, ich fahre Rad und ich bin gerne draußen.
00:03:52: Lieblingser Land
00:03:54: Lieblingsland Italien.
00:03:56: Lieblingstatt?
00:03:58: Florenz, Sienna, Rom...
00:04:02: Und Lieblins Ort!
00:04:05: Liebligsort... Waburg wahrscheinlich sogar.
00:04:09: Okay
00:04:10: ja der tatsächlich hat eine meiner Gäste das war die Seragise dann die Dusche genannt.
00:04:16: das fand ich so inspirierend zu sagen es gibt auch einen Ort das muss gar keine Stadt oder sonstige sein sondern dann ist die dusche wie vielleicht für andere draußen vom Haus oder am Herd, um zu kochen oder sonstiges.
00:04:31: Aber bei dir ist es der Ort Warburg, der uns ja auch verbindet.
00:04:34: so viel dürfen wir sagen?
00:04:35: Ja das ist der Ort wo meine Familie herkommt, wo ich ganz tolle Kindheitserinnerungen habe an meinen Großeltern.
00:04:42: also es ist eher auch was Emotionales.
00:04:47: Marin, hast du auch Erfahrungen gemacht mit Auswahlprozessen?
00:04:51: Vielleicht Assessment-Centern, Bewerbungsgesprächen und wenn ja welche Erfahrung.
00:04:57: Also was sagst du, worauf kommt es an?
00:04:59: und wahrscheinlich hast du den anderen Bewerber schon vor dir sitzen gehabt?
00:05:03: Ja also Assessment Center gab es in der Zeit als ich mich aktiv beworben habe, gab's die noch gar nicht so in dieser Dimension wie sie heute gibt.
00:05:13: Aber ich hab schon viele Bewerbungsgespräche gehabt, ja.
00:05:16: Und hatte auch Erfahrung gemacht, dass ich mal nicht genommen wurde oder das ich mal genommen wurde, dass sich aber auch mal abgesagt habe, weil ich dann während des Gesprächs festgestellt hab da wir passen gar nicht zusammen und im besten Fall matched beides.
00:05:32: Also man hat ein tolles Gespräch und man wird dann auch noch genommen für den Traumjob – das ist natürlich das Beste!
00:05:37: Aber ich habe einige Gespräche gehabt Bewerbungs-Situation gehabt, wo man von Runde zu Runde weiter kommt.
00:05:45: Was ja auch ein bisschen stressig ist ehrlich gesagt, weil man den ganzen Prozess aufrecht erhalten muss die Spannung aufrecht erhalten muss.
00:05:53: aber so ein richtiges Assessment Center habe ich nicht durchlaufen.
00:05:58: Aber ich greife den Punkt auf.
00:06:00: also sagst du auch es muss ermetschen.
00:06:02: zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer oder dem Bewerbenen finde ich auch immer wichtig, dass eine Absage nicht immer als Niederlage interpretiert wird.
00:06:13: Es kann ja sein das der Match auch von einer oder sogar von beiden Seiten eben nicht da war und sofern ist ja ein Bewerbsprozess immer auf die Frage, möchte ich das?
00:06:23: Passe ich dahin passen wir zusammen und so offen darf man das finde ich beurteilen oder beleuchten.
00:06:32: Klar haben sich die Zeit noch ein bisschen geändert, also heute haben ja die Arbeitgeber auf viel größer Interesse eben auch Bewerber zu bekommen.
00:06:39: Sofern hat sich da so ein bisschen die Gewichtung auch verändert und Arbeitgebe werben vielmehr auch um ihre Bewerbenden.
00:06:47: Ja dann steigen wir mal ein in das eigentliche Bewerwungsgespräch.
00:06:53: Und meine erste Bitte an dich Also Frage an dich und die bitte Weil es eben auch ganz typisch ist für einen Bewerbungsgespräch als Einstieg, als Warming ab.
00:07:04: Aber um natürlich auch ein bisschen schon zu erfahren und ein bisschen ins Sprechen auch zu kommen... Bitte stelle dich doch mal kurz anhand deines Lebenslaufes vor!
00:07:15: Also wie hat deinem Lebensweg deine Ausbildung ausgesehen bis heute?
00:07:21: Ich bin geboren in Warburg, ich bin dort zur Schule gegangen und habe schon während der Schulzeit als freie Mitarbeiterin bei Lokalzeitung gearbeitet.
00:07:30: Das finde ich immer total wichtig dass man relativ früh einsteigt um praktische Erfahrungen zu sammeln wenn man schon früh weiß so wie im meinem Fall das man Journalistin sein möchte.
00:07:41: dann habe ich studiert im Paderborn Germanistik, Amerikanistik und Journalistik also Medienwissenschaft.
00:07:47: Bin dann zwei Jahre in die USA gegangen habe dort auch studiert hauptsächlich Journalistikk Und als ich dann fertig war mit dem Studium bin Ich Dann nach München zur süddeutschen gegangen Habe dann mein Volontariat in Hamburg gestartet für anderthalb jahre und bin dann eigentlich Schon zum ZDF gekommen und da bin ich jetzt auch schon viele Jahre.
00:08:11: Ja es gibt viele Möglichkeiten hier nochmal nachzufragen.
00:08:15: Vielleicht erste Frage, zwei Jahre Amerika wo warst du?
00:08:20: Wie waren deine Erfahrungen auch ein paar Jahre her?
00:08:22: und ja die Zeiten haben sich geändert.
00:08:27: vielleicht gibt es uns mal einen kurzen Einblick wie deiner Erfahrung damals waren.
00:08:31: Also es war eigentlich eine der schönsten Erfahrungen, die man machen kann.
00:08:35: Ich kann auch nur jedem empfehlen gerade auch zu Studienzeiten ganz viel auszuprobieren.
00:08:41: Es muss nicht immer Ausland sein aber es kann auch die Zeit dafür sein Praktika zu machen in Berufe reinzuschnuppern.
00:08:47: das habe ich nämlich auch gemacht.
00:08:49: Ich hab viele Praktiker auch gemacht Und USA war das Beste für mich, weil es mich nochmal ganz anders geöffnet hat.
00:08:57: Also mein Blick ist noch mal ganz anders geworden.
00:08:59: Ich war in Michigan in einer Universität, Western-Michiganen-Universität die gar nicht so groß ist aber so durch und durch amerikanisch also... Das war großartig!
00:09:12: Und interessanterweise bin ich auch in den USA stärkere Europäerin geworden.
00:09:16: Das ist auch nochmal ein ganz schöner Aspekt.
00:09:21: Und vielleicht auch noch eine andere Perspektive.
00:09:24: Also ich will jetzt gar nicht das Thema Amerika weiter vertiefen, obwohl es dann natürlich viele Ansatzpunkte gäbe sich auszutauschen.
00:09:33: Vielleicht sagst du was zu Paderborn auch zu der Studienstadt Paderborne?
00:09:37: Ja also die habe ich mir ja auch bewusst ausgewählt weil sie recht klein ist, also recht klein im Verhältnis zur anderen Unhetten und mir hat es da sehr gut gefallen dass es so Kleine Seminare waren, das ist sehr persönlich war.
00:09:51: Besonders der Medienwissenschaftsstudiengang und die Amerikanistik.
00:09:55: Die waren wirklich sehr kleine Gruppen, kleine Klassen, kleine Seminaren.
00:10:02: Medienwissenschaften war damals sehr, sehr praxisbezogen.
00:10:06: Das hat mir total gut gefallen ja.
00:10:09: Also auch dieser Studienort, auch wenn es eine kleine Universität ist, den fand ich super also.
00:10:15: Es hat mir auch gut.
00:10:17: Schön haben wir ein bisschen Werbung für Paraboren und Ostwestfalen gemacht.
00:10:22: Meine nächste Frage ist, du hast ja Journalistik studiert?
00:10:28: Und was hat dich denn damals bewogen also erstmal diesen Studiengang zu nehmen oder diesen Weg einzuschlagen und dann eben auch Journalistin zu werden?
00:10:38: Was war dein Antrieb?
00:10:43: Also ich glaube, ich wollte das schon relativ früh.
00:10:46: Ich weiß dass mein erster Berufswunsch war bei der Eisenbahn Schaffner zu werden weil da immer dieses Reisen so toll fand.
00:10:56: aber der zweite ernsthafte Berufswünsch war schon direkt Journalistin zu werden.
00:11:01: Ich glaube halt, weil ich so schon immer interessiert war an Menschen.
00:11:04: An Geschichten.
00:11:06: Journalismus ist ja auch eine Art von Geschichten erzählen.
00:11:09: Das war das was mich interessiert hat.
00:11:11: später war es dann noch die Politik.
00:11:15: Mich hat halt die zeitgeschichtliche Lage immer interessiert und so kam es dann auch, dass ich pö-a-pö über Europapolitik dann in das Genrepolitik reingewachsen bin.
00:11:29: Ich habe mit Europa Politik angefangen darüber sehr stark zu berichten.
00:11:33: Ich war viel aus Brüssel berichtet und ja, ist es immer mehr Politikjournalismus geworden.
00:11:43: Mir war dann auch relativ schnell klar, man muss das gar nicht studieren im Journalismus.
00:11:47: Aber ich kann immer nur sagen ein Volontariat ist wichtig.
00:11:51: Ich habe dann auch das Volontariat in Hamburg gemacht bei einer Zeitung und so hat sich das dann stetig verfestigt bei mir.
00:12:01: Ich gehe davon aus dass das heute ähnlich aufgebaut ist.
00:12:03: Das Studium, das man auch einen Volontariat oder mehrere Volontareate machen muss oder kann Ist er dann ähnlich praktikar?
00:12:13: Das ist so was wie Referendariat bei Juristen oder Lehramtskandidaten.
00:12:20: Heute kannst du machen, was du willst vorher.
00:12:24: Du kannst ganz andere Sachen studieren.
00:12:26: Du musst nicht zwingend Journalismus studieren und andere Fachrichtungen werden auch gerne gesehen.
00:12:33: Jeder bringt die Expertise mit dir hat.
00:12:36: im Prinzip Und bei uns im ZDF ist es so, dass die Kollegen und Kolleginnen sehr stark aussuchen nach verschiedenen Kriterien.
00:12:45: Wer dann bei uns das Volontariat beginnt?
00:12:48: Das muss aber nicht derjenige oder diejenige sein, die Journalistik studiert hat oder Germanistik ist ja auch oft gefragt.
00:12:54: Das kann auch was ganz anderes sein, was man studiert hatte.
00:12:58: Ich glaube den Tipp können wir auch für allgemeinert auch jüngeren Zuhörenden geben eben praktische Erfahrungen zu sammeln gar nicht nur im Sinne der beruflichen Orientierung zu gucken, was will ich eigentlich machen?
00:13:11: Sondern einfach auch Erfahrung zu sammeln in Organisationen und Unternehmen.
00:13:15: In Branchen mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten vielleicht auch unterschiedliche Orte sogar Länder kennenzulernen.
00:13:22: Ich glaube das ist immer ganz wichtig und prägt auch ganz stark im Alter wo man sich entwickelt und maßgüblich auch sein berufliches Bild oder seine Persönlichkeit entwickelt.
00:13:34: Also ich glaube wirklich, dass man wenn man jung ist hat man die Chancen nochmal ganz fiesig auszuprobieren.
00:13:40: Irgendwann muss man ja auch mal dann irgendwo anfangen und sich ein bisschen durchbeißen.
00:13:46: aber gerade zu Beginn also so nach der Schule oder so würde ich jedem der kann raten macht viel guckt euch viel um reißt viel entdeckt die Welt wenn es geht geht ja auch nicht immer macht viel, guckt viel in andere Berufe rein.
00:14:03: Also ich hab wirklich auch nicht nur bei Zeitung oder Medien, ich habe auch bei Unternehmen in die Unternehmenskommunikation reingeguckt.
00:14:10: Ich war beim Bundespresseramt und hab mal da halt auch die andere Seite.
00:14:14: Das sind ja keine freien Journalisten sondern... machst du ja die Presse für das Unternehmen sozusagen.
00:14:22: Diese Sachen habe ich mir alle auch angeguckt, ich hab auch Radium mal ausprobiert, Fernsehen ausprobieren schon im Studium auch während des Praktika wegen der Praktiker also von daher viel ausprobierend hilft dir auch nochmal klar zu werden was du wirklich willst und wo deine Stärken sind und was vielleicht auch gar kein Spaß macht dass es ja auch echt etwas was man herausfinden kann.
00:14:44: Ja, auch eine wichtige Erkenntnis.
00:14:46: Was macht mir nicht Spaß oder weniger Freude?
00:14:48: Und das geht eben auch oft nur durch ausprobieren.
00:14:51: Genau!
00:14:52: Aber besser ist natürlich du findest heraus was dir wirklich Spaß macht.
00:14:57: Ich würde gerne mit dir nochmal einen Schritt zurückgehen.
00:14:58: tatsächlich in deinem Werdegang nämlich also dass im Laufe deines Studiums und deiner beruflichen Tätigkeit auch neue Themen, neue Interessen entstanden sind, neue Erfahrungen entstanden ist nachvollziehbar.
00:15:11: Was hat denn bei dir auch den Wunsch geweckt tatsächlich Journalismus zu studieren und sich damit auseinanderzusetzen?
00:15:20: Also ich frag mich auch wann ist so der Punkt?
00:15:23: oder was ist das?
00:15:24: Geh mal von außen es ja nicht angeboren sondern irgendwann ist diese Interesse geweckt worden.
00:15:28: Was glaubst
00:15:29: du
00:15:30: was die Anregungen auch durch dein Umfeld waren oder durch deine Schule oder sonstiges?
00:15:37: Also zunächst einmal hatte ich immer schon Interesse am Schreiben, also ich fand Schreiben immer gut und ehrlich gesagt war dann auch... Ich habe mit sechzehn das erste Praktikum bei der Zeitung gemacht.
00:15:53: Fand ich damals dann total toll dass etwas was ich geschrieben hab veröffentlicht wurde Und das hat also auch das Recherchieren.
00:16:02: Also tiefer nochmal zu graben, Informationen zu sammeln und die so aufzubereiten dass es für jemand einen Mehrwert hat.
00:16:09: Das fand ich schon relativ schnell ziemlich toll für mich.
00:16:14: als das möchte ich weitermachen irgendwie.
00:16:18: Und warum das so bei mir das besondere Interesse ist, kann ich gar nicht sagen.
00:16:22: Also wie gesagt, ich habe schon immer eine große Neugier gehabt und ich mag Menschen.
00:16:29: Ich hab gerne Gespräche, ich erfahre gerne Sachen von Leuten.
00:16:33: also von daher war das wahrscheinlich das prägende der Anstoß sozusagen.
00:16:41: Ja, aber du hast es gut ermittelt.
00:16:44: Ob das mal unterschreibt und man sieht, dass wird veröffentlicht und weiß andere werden das auch lesen oder ich kann's selber lesen ist auch ein schöner Moment.
00:16:54: Aber natürlich auch Neugier ist ja auch ein ganz einfacher Antrieb den wir entwickeln mehr oder weniger.
00:17:03: dann immer die Frage in welche Richtung?
00:17:05: Aber na klar, auch mit Menschen zu arbeiten und natürlich auch mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.
00:17:10: Sie vielleicht auch für politische Zusammenhänge zu interessieren.
00:17:13: Ja man braucht ein Interesse an Menschen aber ich glaube das braucht man in vielen Berufen so grundsätzlich, aber in unserer Branche halt extrem.
00:17:21: Okay ja der Klassiker auch in einem Bewerbungsinterview ist stärken.
00:17:27: Ich meine jetzt nicht um sich selber zu beweihräuchern sondern einfach zu reflektieren, so was habe ich denn mitgebracht auch in diesem Beruf durchsetzen zu können oder erfolgreich zu sein.
00:17:38: Was würdest du da herausarbeiten und identifizieren an Stärken die Du auch mitgebracht hast?
00:17:44: Ja, es ist witzig.
00:17:45: Weil diese Frage wird ja häufig in Bewerbungsgesprächen gestellt und die Frage ist für einen der sie beantwortet immer ein bisschen komisch weil man sich selber dann so einmal loben muss.
00:17:57: das habe ich aber mittlerweile auch bin jetzt auch ein bisschen erfahrener dass habe ich mittlerweile auch gelernt dass man das machen muss und kann und auch soll und darf.
00:18:07: Und von daher kann ich sagen, also eine meiner Stärken ist wirklich dass ich gut ausgebildet bin und das ist eine Stärke weil ich dadurch echt Sicherheit habe.
00:18:17: Ich fühle mich wirklich sicher dadurch, dass sich das so grundsätzlich gelernt haben.
00:18:23: Also mein Beruf ist ja auch ein Ausbildungsberuf tatsächlich.
00:18:28: Aber darüber hinaus super gut organisiert und ich hatte gerade schon angedeutet meinen Mein Job hat sich verändert, vom operativen Journalist sein draußen zu berichten oder zu schreiben.
00:18:42: Hinzu mehr strategisch-planerischen Tätigkeiten und in diesem Fall hilft es total wenn man gut organisiert ist So einen dreihundertsechzig Grad Blick aufrecht erhalten kann, dass man alles so ein bisschen mit im Auge behält.
00:19:02: Was kommt wo?
00:19:03: Auf welche Plattform?
00:19:05: Das kann ich auch wirklich ganz gut glaube ich.
00:19:07: Das ist auch eine meiner Stärken.
00:19:10: Des Weiteren mag ich Teamarbeit.
00:19:12: Ich glaub das es nicht zu unterschätzen.
00:19:14: kein Mensch ist alleine auf der Welt.
00:19:16: Auch im Berufsleben ist Teamarbeit King für mich.
00:19:20: also das ist auch etwas ich kann gut Teams zusammenhalten Und das wären so die drei, die ich mal nennen würde.
00:19:29: Ja und dank dir dass du auch da nochmal eingeleitet hast, dass man natürlich also hätte auch mit der Persönlichkeit zu tun ob man bereit ist über sich selber zu berichten und seine Stärken so herauszustellen.
00:19:42: Aber es ist ja eben, also aus meiner Sicht oder sich der Diagnostik oder der Psychologen in Bewerbungsgesprächen nicht nur die Frage was bringt derjenige dann mit und können wir das gebrauchen?
00:19:53: sondern ist derjenig reflektiert.
00:19:55: Und wenn jemand reflektieren ist auch sich bewusst gemacht hat oder bewusst macht womit kann ich arbeiten?
00:20:01: Womit kann ist es eine Regel auch reproduzierbar.
00:20:05: Das heißt, er wird das auch immer wieder anwenden und zeigen können genauso mit den Entwicklungsfeldern da vielleicht auch gezielt daran zu arbeiten.
00:20:12: Und in diese Richtung geht dann die Frage.
00:20:14: und jetzt hast du ja auch nach, dass du auch sehr reflektiert bist zu deinen Stärken.
00:20:18: Jetzt kommt die Frage keine Prüfung.
00:20:21: aber wie sieht's aus?
00:20:22: Mit den Entwickierungsfeldern?
00:20:23: gar nicht aktuell sondern woran hast Du vielleicht auch im Laufe Deiner Ausbildung oder deiner beruflichen Karriere bewusst gearbeitet oder wobei hast du vielleicht auch gehadert oder zu tun gehabt, wo hast du dich bewusst auch entwickelt?
00:20:38: Ja da ist das große Feld Fehlerkulturen.
00:20:44: Ich glaube, da bin ich besser geworden.
00:20:46: Aber ich habe früher wirklich immer sehr stark über jeden inhaltlichen Fehler und wir machen alle Fehler.
00:20:51: Also über jeden Fehler noch lange gehadert und hab auch irgendwie lange nicht schlafen können wenn da irgendwas passiert ist was ich hätte besser machen können oder ja was einfach nicht gut gelaufen ist Bis ich dann tatsächlich mal jemand hatte, also einen Kollegen die hatte im Büro ein Poster das hieß Fail Forward und da dachte ich ja eigentlich ist genau das.
00:21:15: Also man lernt aus Fehlern viel besser als wenn immer alles glatt läuft und von daher war das aber lange Zeit etwas wo ich wirklich dran geknabbert habe was auch vielleicht mir auch echt viel Zeit und Energie geraubt hat.
00:21:29: Immer noch mal die Fehler, die man macht nur nachzurechnen oder durchzudenken irgendwie Und was ich heute immer noch nicht gut kann, was also wirklich etwas ist.
00:21:40: Was für mich nach wie vor Herausforderung bedeutet?
00:21:43: Ich habe eigentlich immer sehr viel Interesse an sehr vielen Inhalten und finde alles immer toll und melde mich zu allem, was auf dem Tisch kommt und hab manchmal dann auch einfach zuviel.
00:21:54: Also ich habe wirklich immer sehr großes Interesse weil ich viele Themen einfach auch... gerne mitbegleiten möchte oder pushen möchte und merke dann aber sehr schnell, jetzt hast du zu oft Ja gesagt.
00:22:09: Da muss ich aber noch Hebel finden.
00:22:13: Ich finde es immer schade wenn ich was absagen muss weil ich wirklich alles immer interessant finde.
00:22:19: Das Zeitmanagement wäre da also diese Herausforderung
00:22:23: Ja, das passt ja auch gut zusammen.
00:22:24: Weil du vorhin noch von deiner Neugier gesprochen hast und auch Dinge dich interessieren und du sie vielleicht auch bearbeiten möchtest.
00:22:30: Und dann fällt es natürlich schwerer zu sagen nächste Woche habe ich keine Zeit für oder kann ich nicht auch noch machen?
00:22:35: Ich hab leider schon genug auf dem Tisch dass das eine und das andere was Du auch genannt hast also die Fehlerkultur Das ist ein spannendes Thema Ja, mit dem ich mich nicht nur in Bewerbungsgesprächen und Auswahlverfahren beschäftige sondern auch in verschiedenen Trainings oder auch in der Organisationsentwicklung.
00:22:56: Und inzwischen haben wir jetzt im Glück auch nicht bei allen Unternehmen schon sichtbar aber zumindest der Anspruch ist da und empfiehlen wird das auch so gepflegt eben eine positive Fehlerkultur auch zu pflegen nämlich offen mit Federn umzugehen daraus immer ne Lernchance zu sehen jenigen zu zeigen, der ihn gemacht hat oder zu fragen wer hat den Fehler gemacht?
00:23:18: und einfach zu gucken ja was haben wir denn bisher auch vielleicht richtig gemacht.
00:23:22: Und was können jetzt noch besser machen?
00:23:24: Dass man nur im Ansatz wie eben auch eine positive Fehlerkultur heute gelebt werden soll.
00:23:29: daraus entstehen natürlich oder darauf vermeidet man natürlich Die Angst vor Fehlern, die du ja auch vorhin kurz beschrieben hast.
00:23:37: Man muss sich eher ausprobiert.
00:23:39: wenn man weiß also auch wenn jemand ein Fehler unterläuft dann ist das nicht das Ende des Projekts oder der Karriere oder ich kriege einen drauf sondern... Ich werde da weiter gestützt neugierig zu bleiben und Dinge rauszuprobieren und Fail Forward ist genau der richtige Begriff der das tatsächlich gut beschreibt.
00:24:00: was deine Kollegin im Büro hängen hatte, so war es.
00:24:03: Genau und ich finde halt auch da lernst ihr viel mehr aus solchen Sachen weil denn die passieren dir ja auch nur einmal.
00:24:10: Du ziehst der Learnings aus allen Projekten und das also einige Sachen, die ich einmal gemacht habe, da weiß ich die mache ich nie wieder.
00:24:19: Also
00:24:20: Ja dann schauen wir mal was wäre denn?
00:24:22: Das wäre tatsächlich meine nächste Frage nämlich deswegen passt das super der Übergang.
00:24:26: Was ist denn eines der learnings die du mitgenommen hast, du sagst.
00:24:31: Das ist das was ich dann auch anders gemacht habe ob das im Journalismus ist oder auch in der Zusammenarbeit Was würdest du da rausgreifen?
00:24:41: Was fällt dir spontan ein?
00:24:43: Aus der Fehler aus Fehlern oder so generell?
00:24:47: Ein Learning aufgrund seiner Erfahrungen die man gemacht hat aber vielleicht auch aufgrund eines Fehlers einmal unterlaufen ist.
00:24:55: Also ein learning ist sicherlich Man kann nie genug kommunizieren.
00:25:00: Also ich glaube von mir, dass ich schon ganz schön viel kommuniziere aber scheinbar auch nicht immer genug.
00:25:06: Also lieber noch mal einmal mehr was besprechen und alle mitzunehmen.
00:25:13: also das ist glaube ich etwas was da dahinter stecken könnte.
00:25:18: Das ist so was konsequent jetzt weiterführen.
00:25:24: Andere Sachen sind, man hat einfach mal was vergessen einzuplanen oder ja.
00:25:30: also das sind so individuelle Projektfehler.
00:25:35: da kann ich immer nur sagen dass passiert mir nicht nochmal diesen einen Einplanungsfehler zu machen oder so.
00:25:42: Das ist jeweils speziell auf meinem auf meinen Jorgen bezogen.
00:25:48: Aber die Kommunikation, die finde ich schon ganz wichtig.
00:25:51: Also dass man da immer dran denkt habe ich auch wirklich alle informiert.
00:25:55: Meistens hat man nämlich jemanden der dann doch nicht informiert ist.
00:25:58: also da so eine kleine inhaltliche Checkliste zu haben das Team einmal durchzugehen.
00:26:03: Das ist was was sich jetzt eigentlich konsequent durchziehe.
00:26:07: Ja schön als Kommunikationssäge auch einen Haupt oder einen der Erfolgsfaktoren der Zusammenarbeit generell genannt, wahrscheinlich auch im Journalismus aber wie in vielen anderen Berufen auch unglaublich wichtig.
00:26:21: Es wird auch oft genannt mit einem kleinen Erfahrungswert aus meinen Gesprächen weil Kommunikation schon oft genannt wird, aber eben auch nicht spezifiziert wird oft.
00:26:32: Das heißt die Kommunikations ja miteinander reden ist aber sehr flach, aber wenn du sagst na klar auch einbinden informieren und Transparenz schaffen.
00:26:39: Einfach Informationen weitergeben also mit Teamarbeit meine ich... Ich bin ja nicht alleine, ne?
00:26:45: Also wir haben meistens Projekte nenn ich's mal US-Wahl oder die steht jetzt an, die Midterms deshalb kann ich das mal als Beispiel nennen.
00:26:54: Und da sind dann die Social Media Kollegen dabei.
00:26:57: Da sind vom Marketing die Kollegen dabei, da sind die Kollegen von der Presse dabei und eigentlich halten wir alle Bälle in der Luft aber du darfst halt auch niemanden vergessen.
00:27:07: also wenn sich der Titel eines Beitrags verändert oder die Dokus später fertig wird als wir eigentlich eingeplant hatten und so diese ganzen Informationen permanent weitergeben weil das hat ja auch Konsequenzen für jedes einzelne Gewerk.
00:27:24: Manchmal denkt man gar nicht, die Information ist so wichtig für alle.
00:27:27: Doch eigentlich muss man immer alles weitergeben.
00:27:31: Dank dir für den Einblick in deine Arbeit auch hinsichtlich Kommunikation als Überschrift wie gute Kommunikations funktioniert.
00:27:43: Marion das nächste Thema ist ein ganz anderes Thema nämlich Resilienz also die psychische Widerstandskraft und Das ist auch eine meiner Standardfragen und das ist ja auch im Bewerbungsgesprächen durchaus interessant, wie stark ist denn jemand aufgestellt oder wie resilient ist jemand.
00:28:04: Natürlich war man sich auch davor schützen möchte dass er vielleicht vor Belastungen die aber alltäglich sind oder vielleicht auch dann sich steigern auch geschützt ist.
00:28:14: Und was was tust du?
00:28:16: Was hast Du auch für Erfahrung gemacht zu dem Thema Resilienz und psychische Widerstandsfähigkeit?
00:28:23: Ja, also ich war immer ganz sattelfest froh und heiter.
00:28:27: Ich bin generell ein grundoptimistischer Mensch das muss ich mal voraussagen.
00:28:32: bis dieser neue Job vor anderthalb Jahren kam der mich wirklich... weil er so unterschiedlich ist hat der mich an komplette Grenzen gebracht.
00:28:42: Und ich war zum ersten Mal an einem Punkt wo ich echt erschöpft war vom Job.
00:28:46: Das hatte ich vorher noch nie.
00:28:48: Ich habe das auch so ein bisschen für mich herausgefunden, dass es deshalb war weil das so neu war.
00:28:55: Ich hatte ja eben auch schon mal gesagt ich bin gut ausgebildet für meinen Verständnis, sodass ich mich so sicher fühle.
00:29:01: und jetzt kam aber zum ersten Mal eine völlig neue Funktion die es auch im ZDF noch gar nicht gab diese Rolle Und die hat mich wirklich erschöpft und da ist dann halt Resilienz umso wichtiger.
00:29:13: Ich hab dann halt einfach mal längeren Urlaub gemacht und gemerkt, wie leer ich war eigentlich.
00:29:22: Weil mich das zu viel Kraft gekostet hat.
00:29:25: Ansonsten ist es aber so dass ich auch viel mache.
00:29:30: Also mich viel mit Freunden treffen, mit der Familie treffe... Ich kann die Arbeit meistens gut abends Ad-Actor legen, das finde ich auch wichtig ehrlich gesagt.
00:29:41: Ganz abschalten kann man nie weil in meinem Genre Politik immer was passiert, schläft einer mehr.
00:29:45: also von daher ist man immer so ein bisschen mit einem Ohr dran aber... Man muss schon Werkzeug dafür finden, das irgendwie zu verarbeiten.
00:29:56: Und ich gehe auch ... Also ich gehe wahnsinnig gerne raus in die Natur.
00:30:01: Hobbys tragen dann natürlich auch dazu bei einfach mal den Kopf frei zu machen.
00:30:05: Ich schwimme viel.
00:30:07: Ich bin viel im Wald.
00:30:09: Das sind so Sachen Gespräche mit wie gesagt Abendgesprächen, mit Familie und Freunden.
00:30:14: da habe ich große Freude dran.
00:30:16: also das sind so die Sachen ... die mir helfen, resilienter zu sein sozusagen.
00:30:24: Ja es ist ein komplexes und auch sehr wichtiges Thema... ...und du hast tatsächlich verschiedene Faktoren genannt ne?
00:30:31: Ich würde jetzt nicht alles wiederholen aber weil's eben auch unterschiedlichste Faktor sind, die darauf Einfluss haben wollte ich zumindest das Thema mal kurz wiederholend sagen.
00:30:41: Du bist eben auch ein optimistischer Mensch.
00:30:45: Da ist natürlich die spannende Frage, ob man das auch von seiner Grundhaltung vielleicht auch angeboren oder weil man so sozialisiert ist.
00:30:51: Also woher kommt dieser Optimismus?
00:30:56: Aber es ist auf jeden Fall wichtig und einer von vielen Faktoren, die eben die Resilienz auch stärken.
00:31:01: Und natürlich auch der Ausgleich – ich weiß wir haben ja auch hier Interviews gehabt, wo dann sofort auf das Thema Ausgleich durch Sport oder Familie auch kam.
00:31:11: Ist auch wichtig aber es ist eben auch nur einer von vielen Faktoren und nicht zu vernachlässigen weil du auch von den Gesprächen mit der Familie und Freunden gesprochen hast.
00:31:21: tatsächlich empfinde ich eigentlich auch Unterstützung in meinem sozialen Umfeld oder bin ich mit meinen Problemen oder Herausforderungen oder Belastungen Zumindest im privaten Nachtarbeit allein, oder finde ich tatsächlich auch in meinem Umfeld über die beruflichen Kontakte Unterstützung.
00:31:38: Das ist ein ganz wichtiger Faktor.
00:31:42: Ich würde sagen viele meiner Kollegen sind Freunde geworden und da kannst du natürlich Sachen, die du im Job hast noch mal anders ansprechen weil sie verstehen ja genau das Umfeld, in denen du dich bewegst eigentlich Und das hilft auch noch mal Sachen zu verarbeiten, richtig einzuordnen.
00:32:03: Wie gesagt ... Also ich für mich, wenn ich Fehler mache, die kaue ich echt lange nochmal durch oder hab' ich oft gemacht und da kannst du mit Kollegen natürlich super drüber sprechen, die dir das nochmal richtig einordnen und da auch nochmal helfen, das Ganze zu ver arbeiten.
00:32:20: ja also... Die private Sache ist die eine ... beruflich privat Kollegen, die du wirklich eng hast.
00:32:28: Die vertraut sind... ...die helfen dir auch ja und das schätze ich auch sehr.
00:32:33: Wie gesagt Teamarbeit finde ich so super und so wichtig und in meiner Redaktion ist es so dass ich eigentlich alle mag,... ...dass wir ein tolles Team sind und ich wirklich mit allen jeder Zeit auch im Urlaub fahren könnte wenn ich das wollte.
00:32:50: Ja also sein Indiz auch für ein gutes Umfeld, beruflich an stabiles Umfeld auch wo man sich austauscht und du sagst selber sind wie Freunde auch die guten Kollegen.
00:33:04: Ich will darüber hinaus aber auch dafür werben weil du es auch gesagt hast dass gerade auch wenn man dann im privaten ist oder sagen mal in deiner Freizeit wo die Kollegen nicht in der Nähe sind oder weil man eben außerhalb des Dienstes ist es glaube ich auch nicht nur das Gespräch, die Ablenkung der Ausgleich.
00:33:23: Sondern immer die Frage auch finde ich denn für das was ich leiste und die Herausforderung die ich habe vielleicht auch Verständnis finde also man klar man spricht miteinander aber ich glaube es ist dann auch wichtig dass man ein Umfeld hat und natürlich auch das umfeld sich bemüht ist also auch an ein Appell an das um Feld von uns Menschen als arbeitende durchaus auch Zeit aufzuwenden auch zu verstehen abzulenken anderes zu machen, sondern auch zu verstehen was leistet derjenige in seinem Job.
00:33:51: Was braucht er?
00:33:51: Wo sind die Herausforderungen auf?
00:33:53: wo ist vielleicht auch der Stress und ich glaube das schon auch ein wichtiger Faktor um aus dem Umfeld den privaten Umfeld zusätzlich eben auch diese Kraft noch zu bekommen und diese Widerstandsfähigkeit eben auch weiter aufzubauen.
00:34:07: Ja das gehört wahrscheinlich aber zum Leben generell.
00:34:10: man soll jeden Menschen sehen.
00:34:12: also würde ich jetzt nicht so aus berufliche alleine betrachten, sondern generell machen wir alle auch viel zu wenig.
00:34:20: Das ist klar.
00:34:22: Du hast es einfach zusammengefasst.
00:34:24: Jemanden sehen oder der Begriff Anerkennung finde ich immer gut.
00:34:28: Man muss ja nicht loben und die Dinge herausarbeiten, die sehr gut sind.
00:34:36: Ich nehme das wahr was du tust und leistest.
00:34:40: klingt nach einem ganz einfachen Vorgang, kommt aber oft eben auch zu kurz.
00:34:44: Ob es im Job ist oder dann eben auch im Privaten.
00:34:50: Das unser Ausflug zum Thema Resilienz.
00:34:53: und jetzt der Moment.
00:34:55: also ich würde dir das Angebot machen den Spieß an der Stelle mal umzudrehen meinen Interesse zu unterbrechen und dir die Gelegenheit zu geben, mir eine Frage zu stellen.
00:35:07: Die zum Kontext also der beruflichen Orientierung, Auswahl, Karriere usw.
00:35:11: passt.
00:35:12: und zu meiner Expertise in der Psychologischen Diagnostik hast du ne Frage?
00:35:18: Ja, ich habe eine Frage die also auch weil sie mich so beschäftigt.
00:35:23: Und zwar ist das eine Frage zum Umgang mit Change mit Veränderung?
00:35:28: Ich glaube es gilt für alle Branchen, für alle Bereiche und für alle Jobs.
00:35:32: aber in meinem Fall ist es extrem wie sehr sich mein Beruf verändert hat.
00:35:37: Also wo ich herkomme was ich mal gelernt hab um wo wir jetzt stehen ist wirklich auch eine große Veränderungen.
00:35:45: und die Frage an dich wäre Umarmst du Veränderungen?
00:35:49: Also sollte man um Änderung generell umarmen oder bist du skeptisch da, sind das Chancen für dich.
00:36:00: Wie gehst Du damit um?
00:36:03: Ja ich würde spontan gar nicht über Veränderung die mich betreffen eingehen sondern eher was ich eben auch in meiner Arbeit erlebe.
00:36:16: Zum Glück bin ich froh, dass ich nicht nur Auswahlgespräche führe sondern Menschen auch in ihrer laufbaren Begleitung in Form von Trainings.
00:36:23: Auch immer das Thema Change spielt eine Rolle.
00:36:27: Also ich gebe ja auch Trainings... also jetzt nicht insbesondere Changed Trainings aber es spielt immer bei Führung zum Beispiel auch eine Rolle wie Führungskräfte mit Change umgehen und wie sie das eben auch vermitteln an ihre Mitarbeitenden.
00:36:42: Und da gibt's viele Beispiel Einblicke die ich bekomme und erlebe eben doch auch oft dass das Gap.
00:36:50: Sehr groß ist.
00:36:51: nur, dass eine Entscheidung getroffen wird wahrscheinlich aus also in der Regel aus unternehmerischen Gründen um sich zukunftsfähig aufzustellen.
00:36:58: aber der Mitarbeiter und ich nehme mal das Beispiel auch jetzt aus einem Einzelhandel Discounter Kunden wo eben ganz Grundsätzliche Dinge verändert werden, nämlich neue Systeme eingestellt oder eingesetzt werden.
00:37:17: Oder eingeführt werden.
00:37:18: Ganz neue Computer-IT-Systeme die aber maßgeblich die Vorgänge in einer einzelnen Filiale verändern.
00:37:25: Nämlich erstmal viel mehr Arbeit zu beginnen dann weniger Mitsprache.
00:37:30: recht weil alles über den Computer läuft und über Zahlen gesteuert wird... als Beispiel eben groß, dass eine Entscheidung in der Unternehmensführung getroffen wird und in der Filiale die Mitarbeitenden, die sehr viel zu tun haben.
00:37:46: Auch mit Dingen, die einfach klingen aber auch genauso anfordernd sind oder herausfordern sind nämlich Umgang mit Kunden umgang mit Ware zum Menschen zu organisieren.
00:37:58: Und sie wissen gar nicht Wenn Sie es nicht erklärt bekommen, warum haben wir denn diese Umstellung?
00:38:02: Warum haben wir weniger Mitspracherecht?
00:38:04: Wollen wir gerade diesen Aufwand?
00:38:05: und warum funktionieren die Dinge auch noch nicht.
00:38:08: Weil sie nicht verstehen oder ihnen nicht gesagt wurde, wange ich dahinter, welche maßgeblichen Entscheidungen auch für die Zukunft um uns auch wettbewerbsfähig zu halten.
00:38:18: Wenn wir das nicht machen gehen wir unter auf dem Markt.
00:38:22: Ich überspitze ein bisschen.
00:38:25: Ja, Kunde bei dem ich das Training gegeben habe die haben das auch sehr gut gemacht und auch gut vermittelt.
00:38:31: Aber es entsteht trotzdem oft das Gap weil jede Führungskraft selber auch nochmal in der Verantwortung ist dass ja irgendwie auch zu vermitteln, zu kommunizieren haben wir eben darüber gesprochen und auch zu erklären warum machen wir das eigentlich?
00:38:42: Warum ist das so entschieden worden um nicht die Mitarbeitenden die letztendlich die Folgen tragen müssen nur dastehen zu haben sagen jetzt läuft's anders und wir machen es anders.
00:38:53: Ich habe ein bisschen weiter ausgeholt, ich hoffe war aber nachvollziehbar.
00:38:55: Nein total, total!
00:38:56: Also dann sind wir wieder bei der Kommunikation, also erklären warum man Sachen machte?
00:39:02: Ja
00:39:03: und wir sind bei guter Kommunikations, das ist nämlich dann der Unterschied noch nicht nur zu sagen wir machen es anders, sondern was steckt wirklich dahinter und was brauche ich hat ja auch mit Zuhören zu tun, da ist die Akzeptanz da und nicht nur einfach mitgeteilt worden, sondern verstanden und akzeptiert.
00:39:21: Dann übernehme Und habe meine nächste Frage für dich.
00:39:28: Gab es in deinem beruflichen Leben auch mal einen Rückschlag?
00:39:36: Ja, also den großen Supergaug habe ich glaube ich nie gehabt.
00:39:41: Aber gab es schon Rückschläge.
00:39:44: Ich erinnere mich noch sehr gut am Anfang als ich nach meinem Volontariat in Hamburg.
00:39:49: da bin ich zu einer Wochenzeitung gewechselt.
00:39:51: Da wollte ich so gerne hin und das hat geklappt und das war irre schön!
00:39:56: Und nach wenigen Ausgaben wurde die Zeitung eingestellt.
00:39:59: Also das kann man glaube ich wirklich unter Rückschlag verbuchen.
00:40:03: Also solche Sachen gab es auch.
00:40:06: Passierte mir jetzt Gott sei Dank in einer Situation, wo ich noch relativ am Anfang von allem stand und mich einmal schütteln musste und dann neu orientieren musste ja aber auch da... Ich hatte schon immer eigentlich das Gefühl wenn eine Tür zugeht geht die neue auf.
00:40:26: also von daher habe großen Rückschlag, den ich jetzt so benennen könnte.
00:40:33: Also dass eine Zeitung eingestellt wird das ist wirklich schlimm.
00:40:38: aber für mich war es am Anfang meiner Karriere und oder am Anfang meier Berufslaufbahn würde ich sagen und da war das gut.
00:40:46: dann mache ich jetzt was anderes.
00:40:48: also das Gefühl war nicht so existenziell.
00:40:51: es ist ein Unterschied wie alt man auch ist.
00:40:53: wenn ein Unternehmen Abgar her handelt wird
00:40:58: Klar, dann auch was mit Alter zu tun und den Berufserfahrungen die man bisher gemacht hat.
00:41:03: Das kam natürlich dann relativ früh.
00:41:05: da betrifft einem das natürlich noch mehr als jetzt im Nachgang.
00:41:08: Du sagst du ja war jetzt auch kein Drama an der Stelle aber du hast es auch wieder auch angedeutet.
00:41:15: Man hat's rausgehört dass dein Optimismus dir auch hilft in solchen Situationen die er also zumindest da und wahrscheinlich auch schon anderen Situationen geholfen hat.
00:41:26: Ja, ich hab das aber immer noch.
00:41:28: Also ... Ich hab da wirklich so ein Grundvertrauen, dass sich was Neues finden würde, wenn mal irgendwas schiefgeht oder so.
00:41:37: Es ist ja nichts von Dauer und nichts hält ewig.
00:41:43: Das ist aber etwas, was ich von meiner Familie mitgegeben bekommen habe.
00:41:50: Da halt wirklich grundoptimistisch zu bleiben und auf meine Stärken vertrauen zu können Und wenn nicht, mache ich was ganz anderes.
00:41:58: Also ... Ich bin da nicht bange!
00:42:00: Ich habe keine Angst vorm Leben also... Das ist für mich ... Es wird immer etwas aufgehen, bin ich mir sehr sicher.
00:42:08: Ja.
00:42:10: Ich will hier mal einfach einen Begriff auch reinwerfen, nicht weil es für dich ein persönlicher Rückschlag sein könnte.
00:42:17: oder wäre aber das Thema tatsächlich Künstlich-Intelligenz KI?
00:42:22: Ist das für deine Branche?
00:42:23: Etwas was ihr auch als bedrohlich empfindet?
00:42:26: oder ist es eine Chance, wie man es interpretiert?
00:42:29: Oder wie wertest du das für deine Branche ein?
00:42:34: Ja also auf jeden Fall ein großes Thema.
00:42:41: Ich kann abschließend noch gar nichts dazu sagen.
00:42:45: Es wird auf jeden Fall bei uns auch im ZDF heftig diskutiert, es ist die Frage ob es Kreativität abschneidet oder nicht.
00:42:55: Fakt ist das sie ganze Welt mit KI arbeitet und dass es Branchen gibt und Berufe.
00:43:01: da macht es total viel Sinn.
00:43:04: Auch was so Organisationssachen angeht, kann ich mir vorstellen dass KI hilft.
00:43:09: Ich persönlich bin zögerlich was KI-Nutzung angeht auch weil ich verschiedene Sachen ausprobiert habe.
00:43:17: Ich hab ja erzählt ich bin jetzt eher planerisch unterwegs in meinem Genre und wenn man dann mal die KI nach politischen Ereignissen im Jahr twenty, sieben, zwanzig befragt.
00:43:28: Dann kommt da auch manchmal Quatsch raus weil die recherchiert im Internet und da steht auch nicht immer alles richtig drin.
00:43:35: Und von daher kann ich mich gar nicht darauf verlassen.
00:43:38: das ist das erste.
00:43:39: Zweitens kann man natürlich aber auch gerade im Dokumentarbereich also im filmischen Bereich kann man KI nutzen um Sachen zu rekonstruieren.
00:43:49: Ich denke an historische Filme oder wie auch immer Wenn man es kenntlich macht, finde ich das okay und dass visuell nochmal anders darstellen zu können.
00:44:00: Wie gesagt mit der Kreativität sehe ich eher skeptisch.
00:44:05: Ich glaube, dass einige Berufe schnell verschwinden werden.
00:44:09: Ich nenne mal Synchronsprecher etc.. Das wird sich ändern, die Untertitelung von Inhalten, die jetzt auch noch stark von Menschen gemacht werden.
00:44:21: Das wird eine KI machen?
00:44:23: Ist das ein Vorteil oder nachteilig?
00:44:25: Ich vermach's gar nicht zu sagen!
00:44:26: Also es wird auf jeden Fall sich verändern – ja, das können wir mal festhalten und was diese ganze Fake-News-Debatte angeht hat viel mit KI zu tun, dass ist klar.
00:44:38: Das ist schon ne Gefährdung unseres Berufs.
00:44:42: auf jeden fall
00:44:44: Ja, dank dir auch für deine Einschätzung.
00:44:46: Das ist natürlich nicht nur ein Megatrend sondern das ist eine weltverändernde Trend mit dem wir es hier zu tun haben und da werden wir alle, insbesondere im Beruflichen oder Journalismus mitzutun haben.
00:44:59: tatsächlich... war ja auch hier die Sara Giese, die ja auch Synchronsprecherin ist unter anderem und ja dazu auch eine klare Meinung hatte.
00:45:08: Die natürlich noch mal auf die kreative Leistung hingewiesen hat, die er erbracht wird.
00:45:14: oder wurde schon vorher bewusst die KI gaben und die KI verwertet quasi ohne dafür auch in eine Leistung zu gehen.
00:45:23: also sind viele Dinge und auch was du gerade hast, Deepfake.
00:45:26: Das ganze Thema Nachrichtenaufbereitung aber auch wie informiere ich mich heutzutage wenn man da unbedacht ist dann wird man eben auch von der KI-Dinge bekommen die nicht richtig sind und da liegen natürlich eine ganze Menge Gefahren.
00:45:44: jetzt aber nur angerissen.
00:45:45: das Thema ist riesig und dank dir dass du da einen kurzen Einblick aus deiner Branche uns gegeben hast.
00:45:52: Die nächste Frage, ich gebe zu ihr sozusagen anderer Stelle hab's kurz übersehen.
00:45:56: Aber ich möchte natürlich auch gerne wissen was sind denn für dich auch Vorbilder gewesen in deinem Leben?
00:46:04: In deiner Persönlichkeitsentwicklung im beruflichen Leben?
00:46:09: Also das große journalistische Vorbild habe ich glaube gar nicht.
00:46:13: Ich bewundere Menschen die so eine Grundsätzlich warme Haltung haben Menschen gegenüber, Mitarbeiterinnen gegenüber.
00:46:26: Das bewundere ich wirklich und den versuche auch nachzueifern sozusagen also ein gutes Miteinander sozusagen prägen.
00:46:36: da gibt es bestimmte Personen jetzt in meinem beruflichen Umfeld, die bewundere ich dafür.
00:46:43: Das finde ich wirklich toll.
00:46:44: also Menschen zugewandt zu sein sozusagen.
00:46:47: danach strebe ich auch ehrlich gesagt selbst ein bisschen weil ich da mich manchmal auch ein bisschen wieder dran daran festhalten muss dass sich das eigentlich möchte, dass man dem Menschen zu gewandt bleibt.
00:47:02: Das geht manchmal im Alltag so unter schnell schnell alles zack abarbeiten und so Freundlichkeit finde ich.
00:47:09: ehrlich gesagt, je älter ich werde desto wichtiger finde ich das.
00:47:12: Also freundliche Menschen bewundere ich auch mittlerweile sehr, auch im Stress freundlich zu bleiben ist mittlerweile glaube ich wahrscheinlich eine Gabe keine Ahnung.
00:47:22: aber das finde ich auch bewundernswert.
00:47:25: und jetzt mal rein fachlich betrachtet in meinem ZSQF Kosmos war das immer Klaus Kleber weil der so klug war Also erstens mal ein toller Moderator war, aber auch so wahnsinnig schöne und gute und kluge Dokumentationen gemacht hat.
00:47:43: Es ist gar nicht so dass ich so werden möchte wie er, aber dieses Wissen was er hat das fand ich schon toll.
00:47:51: also das wäre etwas... Aber eigentlich so eine Person wo ich immer von Kindheit angedacht habe so möchte ich werden die gibt es bei mir gar nicht.
00:48:04: Ich habe sehr genau zugehört, fand es spannend dass du sagst so Vorbilder.
00:48:08: Ich umgeb mich auch gerne.
00:48:09: Menschen einfach auch freundlich sind grundfreundlich.
00:48:11: also du hast nicht gesagt ich umgeb mit ihnen aber sind vorbilder für dich und ich glaube das auch etwas ja was man vielleicht oder wo man keine oder weniger Kompromisse macht im fortgeschrittenen Alter wie wir sind und sagt schon viele Erfahrungen gemacht.
00:48:26: aber das möchte ich auch gar nicht mehr und ich brauche es auch vielleicht nicht mehr beruflich erfolgreich zu sein und meine Karriere voranzubringen.
00:48:34: Also haben wir noch nie gebraucht, aber das ist ein Aspekt.
00:48:37: Aber offenbar hat ja auch Klaus Kleber den wir ja nur aus dem Fernsehen kennen und der auch Eindruck hinterlassen hat am Bildschirm, aber auch im persönlichen Kontakteindruck hinter lassen.
00:48:47: Ja es war wahnsinnig freundlicher Mensch gewesen auch oder ist er immer noch mutmaßlich?
00:48:54: Manu, wir kommen schon langsam auch zum Ende die an der Stelle immer kommt.
00:49:03: Hast du das Gefühl, im richtigen Beruf gelandet zu sein?
00:49:07: Und wenn ja – davon gehe ich aus – warum und was ist es genau, was dir Freude
00:49:12: bereitet?".
00:49:14: Ja absolut!
00:49:15: Also ich hätte jetzt im Studium nicht gedacht dass sich Politik als mein großes Feld finde und das ist für mich ein großes Glück, Bereich sein darf.
00:49:30: Wie die meisten ja wissen, hat das ZDF ein riesengroßes Angebot.
00:49:35: also wir haben auch Filme und fiktionale Inhalte die jede Krimiserie schlägt meine politischen Inhalte um Längen, was das Seevolumen oder was die Zuschauerschaft angeht.
00:49:47: Trotzdem finde ich es so toll mich mit der Politik beschäftigen zu dürfen weil sie so relevant ist und weil Sie so wichtig sind und weil sie die Weichen stellt wie wir leben wollen, was für eine Gesellschaft wir sein möchten.
00:50:02: Das ist also genau das richtige Meteor.
00:50:05: Also ich bin da wirklich total happy Und mich interessiert alles.
00:50:09: Ich gucke mittlerweile ja auch Sitzungen aus dem Landtag in Sachsen-Anhalt oder in Bayern, wo auch immer also auf Landesebene und finde es einfach spannend die demokratisches Leben so mitzuerleben bei meinem guten, meinem schlechten Sinne.
00:50:27: aber das ist genau das was mich interessiert und dass zum Beruf zu haben ist einfach wunderbar.
00:50:35: Also besser geht's gar nicht!
00:50:37: Sehr glücklich.
00:50:38: Das ist schön, das freut auch mich dich so glücklich und zufrieden in deinem Beruf zu sehen und zu erleben.
00:50:44: Und Marion jetzt erst mal vielen Dank für das Bewerbungsgespräch Reloaded und dass teilen deiner wertvollen Erfahrungen.
00:50:52: Ja an der Stelle auch die Nachricht an dich Die gute Nachricht.
00:50:55: aus meiner Sicht kannst du deinen Job behalten also du hast dich qualifiziert.
00:51:01: Also muss ich auch immer wieder sagen Ich glaube ich muss es gar nicht sagen aber ich sage es immer nur Spaß.
00:51:06: Ich hoffe, dass wir den Zuhörenden wieder viele Anregungen für ihre persönliche Entwicklung oder auch Tipps und Tricks für ihre Karriere liefern konnten.
00:51:15: Meine letzte Frage – und bitte an dich!
00:51:18: Was gibst du unseren Zuhörenden mit auf ihren weiteren Lebensweg quasi als Zusammenfassung unserer gemeinsamen Retrospektive?
00:51:29: Ja, bleibt optimistisch.
00:51:31: Seid offen guckt wo ihr hin wollt probiert viel aus das würde ich gerne mitgeben.
00:51:39: also es gibt Momente wo ihr feststellt dass ist nicht dann macht was neu dann verändert euch.
00:51:48: mir hat das immer gut getan.
00:51:50: also ich bin auch öfter mal stecken geblieben und dann habe Ich etwas anderes angefangen.
00:51:55: Das funktioniert also wenn man Bevor man einfach umglücklich wird und einfach weitermacht und weiß, dass es eigentlich nicht würde ich wirklich immer sagen stehen bleiben neu justieren weiter machen.
00:52:08: Und ich hoffe wirklich findet alle das was euch glücklich und zufrieden macht.
00:52:13: also
00:52:15: Vielen Dank Marion!
00:52:17: Also jetzt kommen wir zum Ende.
00:52:19: wie geht's dir jetzt?
00:52:20: Gut immer noch.
00:52:21: Sehr schön freut mich.
00:52:23: vielen dank an alle Zuhörenden fürs Zuhören und dann bis zum nächsten
00:52:28: mal Tschüss.
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