Braumeister, Kaufmann, Unternehmer: Franz-Axel Kohlschein

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00:00:17: Ja, herzlich willkommen zum

00:00:19: Pepsy-Podcast.

00:00:20: Pepsy steht für Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie Und heute findet eine weitere Episode zu Berufe und Persönlichkeit Bewerbungsgespräche Reloaded statt.

00:00:32: Mein Gast heute ist Franz Axel Kohlstein und Axel.

00:00:37: da wir uns kennen bleiben wir natürlich beim Du.

00:00:40: Aber jetzt meine erste Frage an dich Wie geht es dir?

00:00:43: Ja total entspannt sehr nett bei dir im Medienraum Passt.

00:00:47: Das freut mich!

00:00:48: Und da es ja um Beruf und Persönlichkeit geht, erst mal meine Frage an dich ich weiß du bist ja breit aufgestellt aber mit welchem Beruf oder mit welchen Berufen stellst du dich heute mir vor?

00:01:02: Also eigentlich habe ich einen Beruf Ich bin Unternehmer und das ist mein Beruf und vielleicht auch gleichzeitig meine Beruffunk.

00:01:11: Ich glaube, das ist das was mich auch persönlich bis zu ein bisschen gerade ausmacht und darüber möchte ich heute mit dir sprechen gerne.

00:01:17: Super!

00:01:18: Vielleicht können wir das eine oder andere Richtung auch Ausbildungsrichtung die du hier eingeschlagen hast dann besprechen.

00:01:24: aber natürlich bist Unternehmer und zwar sehr verantwortungsvoll.

00:01:28: Das dürfen an der Stelle ja auch erwähnen welches Unternehmen du führst?

00:01:33: Ja ich führe es... Nicht ganz alleine, zusammen mit meinem Cousin die Warburger Brauerei.

00:01:37: Also die kleine lokale Brauerei hier vor Ort, die eine der wenigen Selbstständigbrauereien ist, die wir noch in Nordrhein-Westfalen haben.

00:01:46: Ja prima und um deinen Beruf als Unternehmer etwas besser zu verstehen und kennenzulernen.

00:01:53: vielleicht gibt es uns einen kleinen Einblick.

00:01:55: ich weiß das ein sehr komplexer komplexe Aufgabe, mal einen kleinen Einblick was dich tagtäglich so umtreibt und was deinen Beruf ausmacht.

00:02:07: Was den Beruf des Unternehmers besonders macht ist die Generalität.

00:02:11: Du bist jeden Tag mit so vielen Themen beschäftigt, die gerade in einem kleinen Unternehmen – wir reden hier über ein Unternehmen mit etwa twenty-fünf Mitarbeitern – die sich jeden Tag durch die Bank ablösend bis morgens ... chef deiner Buchhaltung, beschäftigst dich vielleicht im nächsten Moment mit der Unternehmensfinanzierung und dann ruft ein Kunde an.

00:02:34: Und plötzlich bist du... ...im Vertrieb und zehn Minuten später in deinem Auto und fährst irgendwo hin.

00:02:41: Und abends mache ich mir dann vielleicht Gedanken darüber wie wir unsere Marke weiterentwickeln können?

00:02:48: Wie wir es schaffen als kleines Unternehmen in dem sehr turbulenten Biermarkt weiter erfolgreich zu sein.

00:02:54: Und das ist das, was Unternehmertum sicherlich sehr besonders macht.

00:02:59: Diese Vielschichtigkeit der Aufgaben die natürlich immer... Du bist als Unternehmer das Ende der Fahnenstange Die du ja immer verantwortlich auch

00:03:08: betreibst.

00:03:09: Ja und damit dass aber nicht zu kurz kommt euer Produkt.

00:03:14: Du hast nur von Produkten gerade gesprochen Der Warburger Brauerei.

00:03:17: Vielleicht kannst du uns einen kleinen Einblick geben bist nicht verantwortlich für den Brauerei-Prozess, aber natürlich hast du auch Einfluss und das ist natürlich euer Thema, euer Produkt mit dem ihr auch Geld verdient.

00:03:29: Vielleicht sagst du noch mal kurz dazu etwas?

00:03:32: Ja oder vielleicht kommen wir da nachher auch nochmal etwas ausführlicher zu.

00:03:36: Das ganz besondere am Brauerei Unternehmer ist natürlich Du bist Handwerker Und das Handwerksprodukt des Lebensmittel ist Bier Alkoholfrei, Biere Limonaden, der Spektrum ist groß geworden.

00:03:48: Und das Besondere am Handwerken ist, sagt ja schon der Begriff Handwerk.

00:03:53: Also Dinge mit der Hand ausführen diese enorme Unmittelbarkeit zwischen dem eigenen Tun und dem greifbaren Ergebnis.

00:04:01: Das macht Handwerk besonders und das fasziniert mich unheimlich am Handwerk und vor allem auch am Brauchhandwerk.

00:04:10: Achso bevor wir dann die Themen vertiefen und in das eigentliche Bewerbungsgespräch Reloaded einsteigen Fakten gerne über dich, also einen Überblick über ja den anderen ist eine andere Datum.

00:04:25: Alter?

00:04:25: Drieinfünfzig Jahre.

00:04:27: Wohnort?

00:04:29: Warburg in Westphalen.

00:04:30: Familienstand

00:04:32: Geschieden

00:04:33: Hobbys

00:04:34: Sport Lesen Eine gute Zeit verbringen

00:04:41: Und deine aktuelle berufliche Situation.

00:04:45: Ich bin bei mir selbst angestellt, das bleibt auch hoffentlich so.

00:04:51: Sehr gut ja prima.

00:04:53: und bevor... Ja ich habe es zwar schon angekündigt, bevor wir einsteigen aber eine Frage noch vorab und da wichtig die Zuhörenden auch immer wieder mit dem Thema Assessment Center Bewerbungsprozesse, Bewerbunggespräche also ihnen da auch etwas anzubieten Hast du Erfahrung mit Assessment-Centern oder Bewerbungsverfahren gemacht in deiner beruflichen Entwicklung?

00:05:20: Ja, auf jeden Fall.

00:05:20: Ich war bevor ich Brauereinunternehmer geworden bin Unternehmensberater und das ist ja allgemein bekannt.

00:05:26: Das Unternehemsberatungen sehr stark erst mal Assessment Center später auch mit Feedback und Review Prozessen arbeiten.

00:05:34: natürlich habe ich die persönlich erlebt als damals als Newie als Anfänger später dann als Projektleiter natürlich auch die Partner, die seniors unterstützt in ihren Beurteilungsgesprächen.

00:05:50: Bin selbst natürlich auch beurteilt worden.

00:05:52: Insofern ist es ein paar Jahre her.

00:05:55: aber natürlich habe ich all das auch erlebt

00:05:58: Ja, also auch sehr spannend.

00:06:01: Ich durfte für die ein oder andere Unternehmensberatung arbeiten als Assessment-Moderator und das war immer interessant weil natürlich eine der Hauptfähigkeiten eines Beraters durchaus kommunikatives gilt sind einfach so eine Situation, so eine Atmosphäre auch der Kommunikation und des Kennenlerns zu gestalten und des Austauschs.

00:06:22: Deswegen war das immer ganz spannend, weil man das ja schon im ersten Moment auch dann eigentlich erlebt ob jemand da diese Befähigung auch mitbringt.

00:06:30: Und ich glaube dass es durchaus etwas was Berater neben ihrer fachlichen Expertise und vielen anderen Dingen aber durchaus auch beherrschenden müssen sich schnell in so eine Gesprächs-Situation noch einzufinden.

00:06:40: Natürlich auch der Berater ist ein Verkäufer und in dem Fall ein Verkäufer von sich selber.

00:06:45: Das Produkt ist die persönliche Leistung die personenbezogene Leistung und das Kommunikation selbstverständlich ein ganz wichtiges Element.

00:06:55: Prima, und das wäre auch der Tipp, der daraus resultiert an Zuhörende, die sich vielleicht im Bewerbungsprozess befinden, vielleicht ob für einen Berater Karriere entscheiden also da auch ganz entspannt und kommunikativ aufzutreten, sich nicht zu verstellen sondern einfach seine Fähigkeiten oder seine persönlichen Fähigkeit noch gerade sozialen Kompetenzen gleich zum Vorschein zu bringen damit wir hier auch wissen, was den Hörenden auch mitgeben können.

00:07:23: Und genau das Wort, dass du gesagt hast entspannt selbst sein.

00:07:27: Das ist glaube ich das, was wichtig ist so angespannt die Situation selbstverständlich ist.

00:07:32: und gerade wenn man dann noch noch Logik-Tests hat bestimmte Assessment Center Tests, die dann natürlich zusätzlich Spannung reinbringen.

00:07:43: Das sollen sie selbstverständliche auch.

00:07:47: gewisser Druck und eine gewisse Stresssituation durchaus bei aller Lockerheit auch erzeugt werden, um zu erleben.

00:07:54: Wie wirkt denn der Bewerber?

00:07:56: Wenn er halt auch kann ja mit einem gewissen inneren Druck, mit einer Erwartungshaltung, mit ner Bewerbungssituation gut umgehen und wenn es dann selbst gelingt einen Schritt zurück authentisch zu sein, ist das glaube ich schon ne ziemliche Bank.

00:08:12: Prima, hast jetzt direkt auch einen Blick gegeben in den Auswahlprozess oder ein Assessment bei Beratern.

00:08:19: Ich meine der Anspruch des Assessment Centers ist immer das man sehr breit Aufgaben bewältigt und natürlich auch ja das Anforderungsprofil ob erfüllt oder nicht erfüllt?

00:08:28: Oder wo sind Entwicklungsfelder?

00:08:30: Wo sind Stärken festhält.

00:08:32: aber das war ein schöner Einblick auch in das Thema von dir.

00:08:35: Ja gerne als Unternehmer der selbst sehr viele Menschen Auf jeden Fall einige in seinem Leben eingestellt hat.

00:08:45: Ich gucke natürlich nicht mit der Breite, eine Brauerei hat nicht vierzig Bewerber vor sich und kann aus dem besten wählen.

00:08:52: wir haben gute Mitarbeiter aber die sich natürlich durch viel praktischere Dinge auszeichnen und das was mir als Unternehmer in solchen Gesprächen wahnsinnig wichtig ist ein Gefühl dafür zu kriegen ob die Chemie stimmt.

00:09:07: Im Endeffekt sind wir ein Team und ich, auch wenn das natürlich jetzt ein bisschen verkürzend klingt aber ich bin erstmal auch ein subjektiver Mensch in meinem Team.

00:09:18: Und für mich ist neben der fachlichen Qualifikation auch ganz wichtig passt der Mensch zu uns oder passen wir zu ihm geht ja gar nicht darum ob gut oder schlecht sondern es geht darum dass wir am ende eine Mischung einer ein Gesamtportfolio haben und Charakteren, die sich gut ergänzt und die gut miteinander können.

00:09:41: Und das hat gar nichts damit zu tun ob jetzt jemand einen tollen Charakter hat oder nicht sondern am Ende muss es eine Mischung, muss es ein Fit sein?

00:09:48: Da gucke ich heute als Unternehmer sehr stark hin wenn es um Bewerbungen

00:09:52: geht.

00:09:53: Ja, das ist auch nochmal ein ganz interessanter Einblick.

00:09:56: Auch gerade bei kleinen mittelständischen Unternehmen ist es vielleicht noch wichtiger dass die Chemie stimmt.

00:10:03: Ich meine auch in großen Unternehmen muss ein neuer Mitarbeiter sich in einen Team einfügen und man spricht ja nicht sagen eine Eigenfüsse und Fitness also ein Fit für das gesamte oder alle die gesamte Belegschaft aus.

00:10:17: aber spannend auch was du aus deiner Erfahrung berichtest in eurem Unternehmen Achsel, wir steigen ein in das Bewerbungsgespräch Reloaded.

00:10:28: Also aus der Retrospektive spannend auch eben so da wo du heute stehst.

00:10:34: meine erste Frage.

00:10:36: auch hier tue ich gerne nochmal dass es oft auch der Einstieg in einen Bewerbung gespräch ja um etwas zu erfahren aber natürlich auch ein kleines Warming abzuhaben.

00:10:46: stelle dich doch bitte den Zurenden einmal kurz vor anhand deines Lebenslaufes.

00:10:55: Ja, also im Endeffekt beginnt er genau da wo ich heute wieder lebe in Warburg In dieser kleinen Stadt an der Diemel Wo ich mein Abitur gemacht habe Damals natürlich schon.

00:11:09: eine Brauerei ist ein Familienerbe Natürlich als als Sohn dieses Unternehmens und Das heißt das hat mich bestimmt.

00:11:18: Und ein erster Impuls war erst mal auch eine gewisse Distanz zwischen das Thema Brauerei und meine eigene Entwicklung zu legen.

00:11:27: Ich bin dann nach Berlin gegangen, wollte eigentlich Biochemie, Mikrobiologie studieren, bin aber damals zwar zusammengefasst am Institut für Gärungsgewerbe, klingt sehr nach Brauerei.

00:11:40: Am Ende bin ich auch dort wieder gelandet und habe meinen Diplombraumeister gemacht, hab dann anschließend in Marburg Betriebswirtschaft zum Diploma Kaufmann studiert damit natürlich erstmal optional eine sehr gute, sehr breite Ausbildung für den Brauerberuf.

00:11:58: Für die Leitung einer Brauerei.

00:12:02: nun vereinigt bin dann aber in der Unternehmensberatung gegangen und habe dort an völlig anderen Themen gearbeitet.

00:12:08: Ich habe in dieser Zeit auch keinen Mandanten oder keine weitere Berührungen mit meiner Kernbranche gehabt.

00:12:17: Irgendwann kommt dann natürlich im Laufe einer solchen Familienunternehmerschaft die Frage an die nächste Generation, was ist.

00:12:26: Und genau die Frage kam natürlich auch an mich und was war?

00:12:31: Ich war damals Senior, also Projektleiter in meiner Unternehmensberatung hatte mich da gut etabliert und war aber tatsächlich am Punkt wo Ich mir schon die Frage gestellt habe, ist das was ich über einen längeren Zeitraum weiter machen möchte?

00:12:49: und mir war damals die Art zu arbeiten.

00:12:51: Zu abstrakt?

00:12:52: Ich hatte einfach ... Das Gefühl dass zwischen der beratenden Tätigkeit und dem Ergebnis nämlich einer Veränderung eines Unternehmens vielleicht Jahre später teilweise in sehr großen Unternehmen unheimlich schwer irgendwo ein für mich damals ein Bezug herzustellen war und konnte damals die Qualität der eigenen Arbeit nicht als abschließend für mich sehen, weil einfach dieser Bezug zu dem Beratungsobjekt zum Kundenunternehmen einfach nicht zu abstrakt war.

00:13:28: Nicht greifbar genug war und ich war ohnehin an den Punkt dass ich überlegt habe in eine Selbstständigkeit zu wechseln.

00:13:37: Das eine ist, die Entscheidung selbstständig zu sein.

00:13:40: Das andere ist natürlich mit welchem Thema machst du dich selbständig?

00:13:43: Und da kamen die Frage Brauerei, wo ich sie lange sehr weit weg von mir geschoben habe.

00:13:49: Natürlich genau zu diesem Zeitpunkt und da war es dann sehr naheliegend beide Dinge zu verbinden meinen Wunsch nach der Selbständigkeit und diese bietende Option damals in der Brauerei als Nachfolger meines Vaters selbstständig zu werden.

00:14:09: Und ich hab das dann auch so gewählt und habe dann doch sehr intensiv feststellen müssen, dass es ganz anders war, als ich es erwartet habe.

00:14:22: Ich habe den Betrieb vorher auch sehr als akademisches Zahlenspiel gesehen natürlich Als Unternehmensberater, als Mensch Berater war das ja genau meine Perspektive.

00:14:33: Wie produktiv ist denn so ein Laden?

00:14:36: Wo sind seine Kosten?

00:14:37: Wo są seine Ergebnisse?

00:14:39: wie schafft man gute Relationen und... ...als ich dann in die Brauerei hineinkam, dann habe ich erst das Handwerk plötzlich erleben dürfen was es mich bedeutet gutes Bier zu brauen oder überhaupt in die Position zu kommen ein gutes oder vielleicht sogar herausragendes Handwerksprodukt zu machen und bin in den nächsten Jahren sicherlich auch der anspruchsvollste Lehrling unseres Hauses geworden, weil bis zu dem Zeitpunkt meine Brauereiausbildung eher akademisch war.

00:15:13: Ich habe ja nie groß im Brauverein gearbeitet und hatte natürlich immer die Brauerei vor Augen.

00:15:19: aber das war das was für mich die ersten Jahre bestimmt hat dieses Produkt mit all seinen Facetten und am Ende auch auf seiner Faszination zu erlernen, nicht nur zu verstehen sondern wirklich zu erlernen um das dann natürlich später auch im Team umzusetzen weil das ist mal eine absolute Grundüberzeugung wer heute in der Brauerei weiter erfolgreich sein will.

00:15:46: Er muss entweder sehr groß oder einfach sehr gut.

00:15:50: Das heißt nicht, dass die Großen nicht auch gut sind.

00:15:52: Die sind anders gut.

00:15:54: aber die Chance ein wirklich herausragendes Produkt zu machen ist vielleicht die einzige Möglichkeit am Ende in diesem Markt zu bestehen.

00:16:03: Also man hört raus du sprichst auch schon aktuelle oder auch schon länger an dauernde Herausforderung einer Brauerei und dann des Unternehmertums.

00:16:15: Ich möchte noch mal zurück steigen in Deine Entscheidung dann auch, in die Selbstständigkeit und Brauerei zu gehen.

00:16:22: Du sprachst er selber von deinem Erbe.

00:16:28: Wie ist denn Dein Entscheidungsprozess abgelaufen?

00:16:30: Was war ursprünglich Deinen Wunsch wenn du jetzt unabhängig von dem Erbe und deiner Tätigkeit als Berater?

00:16:39: Heute reflektierst du was deine Motivation in das berufliche Leben zu gehen!

00:16:44: Was war Dein Wunsch?

00:16:45: Was waren Deine Ziele

00:16:46: damals?!

00:16:47: Also auf jeden Fall das Ziel der Selbstständigkeit.

00:16:50: Und das muss ich sagen, dass hat sich auch unmittelbar und es hat sich wirklich erfüllt, Unternehmer zu sein ist eine andere Art zu arbeiten weil du einfach verantwortlicher bist in viele Richtungen.

00:17:05: Das Personalverantwortung und zwar bis zur letzten Instanz.

00:17:10: Das heißt nicht nur beschäftige ich Mitarbeiter, beschäftige sie langfristig sind es die richtigen Mitarbeiter, sondern wenn ich eine Arbeitsperspektive geben möchte muss sie auch eine Zahlungsperspektive haben.

00:17:26: Das heißt das Geld, dass am Ende die Löhne zahlt ja auch Erwirtschaften.

00:17:30: Es geht viel weiter als wenn ich Abteilungsleiter in einem großen Unternehmen bin wo ich einfach weiß, das Unternehmen ist finanziert und als Unternehmer im kleinen Unternehmen muss sich die Finanzierung selber sicherstellen.

00:17:43: Und das ist das, was Unternehmertum so besonders macht.

00:17:47: Diese tiefe Verantwortlichkeit für alles, was dein Unternehmen berührt und das war von Anfang an, was ich gesucht habe und was sich auch aus heutiger Sicht im Nachhinein so bestätigt hat und was einfach den Reiz dieser Art der Beschäftigung, der Eigenbeschäftigung ausmacht.

00:18:11: Achso, was hast du denn mitgebracht auch in deine erfolgreiche Laufbahn?

00:18:17: Auch als Unternehmer.

00:18:19: Also als Berater, als Unternehmar, als Brauer... darf ich ruhig sagen, du bist ja auch ein Brauer!

00:18:26: Auch wenn du das natürlich noch jemanden hast, der das hauptverantwortlich erledigt.

00:18:31: aber ich wollte nur so ein bisschen dein Profil, was natürlich auch abwechslungsreich ist, kurz skizzieren.

00:18:38: Was hast du denn mitgebracht an Stärken?

00:18:40: So sagst du, ich habe das auch überall meistern können und auch heute mit dieser großen Verantwortung kann ich meisteren.

00:18:46: Also was bringst du mit an Stärke?

00:18:49: Erst mal bringe ich meine breite Ausbildung mit.

00:18:52: Das ist natürlich schon eine große Qualität wenn man selbst alle Facetten des Unternehmens, dass man führt auch selbst irgendwo kennt versteht in den großen Teilen vielleicht auch selber ausführen kann.

00:19:09: natürlich weiß ich jetzt nicht welche Knöpfe am Flaschenfüller zu drücken sind, aber ich weiß sehr genau wie das Prinzip funktioniert.

00:19:18: Das eintritt wenn man einen Knopf drückt und dass ist sicherlich erstmal in meinen Augen ein großes Fund, dass sich sowohl auf der technischen als auch kaufmännischen Seite sehr tief in allen Dingen drin bin aufgrund dieser sehr intensiven Ausbildung, die meine Eltern natürlich damals auch ermöglicht haben.

00:19:39: Es ist ja auch nicht selbstverständlich das man die Chance hat zwei Studiengänge zu belegen und auch abzuschließen.

00:19:48: Und dann auf der persönlichen Ebene natürlich... Man spricht von Unternehmerpersönlichkeit.

00:19:56: Das heißt, die Persönlichkeit ist etwas was sich mit dem Unternehmertum unheimlich stark verbindet weil irgendwann Es wird immer so leicht gesagt, wenn du ein Unternehmen erbst musstest dir zur Eigen machen.

00:20:11: Und am Ende ist es aber auch so weil das Unternehmen und auch deine Unternehmerschaft ausdrückt deiner Persönlichkeit.

00:20:20: Wenn man das negiert oder weg drückt dann wird es sehr schwierig.

00:20:24: Das heißt authentisch.

00:20:25: wir haben eben gesagt im Bewerbungsgespräch der Unternehmer muss authentisch sein.

00:20:30: Das heisst in meinen Augen ganz wichtig dass Unternehmen aufzubauen, dass es der eigenen Persönlichkeit dem eigenen Anspruch auch gut entspricht.

00:20:40: Dass ist halt der Unternehmensraum wird in dem man sich selbst gut bewegen kann und ich denke das ist meinem Cousin und mir auch in langer Arbeit gelungen.

00:20:51: wir haben diesen Raum geschaffen, haben das Team an unserer Seite das diesen Raum mit uns ausfüllt.

00:20:59: und das ist sicherlich ein zweiter Punkt die Erkenntnis man als Unternehmer wirklich Persönlichkeit sein darf und auch sein muss.

00:21:08: Und wenn es dann ums ganz Individuelle geht, ich glaube ob ich jetzt die Megaführungskraft bin oder nicht das sei mal dahingestellt.

00:21:18: aber was mich sehr auszeichnet ist eine große Akribie.

00:21:24: Das heißt Ich bin nicht bei neunzig Prozent zufrieden und ich bin auch manchmal bei hundertviertzehn Prozent noch nicht ganz zufriede wenn es darum geht, Exzellenz zu erzeugen.

00:21:37: Und ich bin fest überzeugt für unsere Produkte ist es erforderlich dass wir das tun darf man einfach nicht stehen bleiben und am Ende ist es meistens die letzte Erbsauf der dann die der Unterschied sich macht und wirklich noch bereit zu sein diesen Weg zu gehen und auch die Mitarbeiter das Team mitzunehmen diesen Weg Und am Ende vor allem auch den Erfolg zu sehen, aus der Anstrengung dann resultiert.

00:22:09: Das ist in meinen Augen ganz wichtig und ich glaube wenn es eine Eigenschaft gibt die man an mir besonders festmachen kann, dann ist es das ich bereit bin diese Wege zu gehen für mich persönlich aber die auch durchaus verlange.

00:22:28: Ja also verlangen Du sprichst wahrscheinlich von deinem Umfeld und insbesondere auch von den Mitarbeitenden.

00:22:34: Und ich vermute, wenn ich dich jetzt frage auch nach deinen Entwicklungsfeldern die sich vielleicht auch im Laufe deiner Entwicklung aufgetan haben oder gezeigt haben würdest du vielleicht auch bei deine Akribie wieder ansetzen denn wir kennen das ja alle das Pareto Prinzip wo man schon mit achtzig Prozent zufrieden sein sollte in manchen Fällen weil der Aufwand bis dahin schon so groß ist, wenn man sich dann noch mit den anderen zwanzig Prozent beschäftigt.

00:23:00: Ist er weit aus und fällt es mäßig größer?

00:23:03: Ist das ein Thema bei dir gewesen?

00:23:05: aber ich frage dich ganz offen und du antwortest natürlich auf die Frage auch offen was sind denn deine Themen gewesen deinen Entwicklungsfelde?

00:23:12: wo sagst du ja dass muss dich auch erst lernen.

00:23:19: also ich glaube das Feld wo ich am meisten gelernt habe und immer noch sehr viel lernen muss ist mich zurückzunehmen als Person, aber auch im Prozess und das ist vielleicht eine ganz erstaunliche Entwicklung die ich gerade auch selber mache.

00:23:44: Die Menge der Dinge die wir anstoßen sind zwischendurch so groß dass ich selbst nicht mehr alles irgendwo durch meine Hand gehen lassen kann also delegiere logischerweise.

00:23:59: Die Erfahrung der Delegation ist teilweise schon sehr unterschiedlich und sie ist immer wieder faszinierend.

00:24:07: Auf der einen Seite, wie entspannt man eigentlich oft sein kann und den Dingen auch seinen Lauf geben lassen kann und früher bin ich in Diskussion reingegangen und hatte eine klare Idee so soll es werden und war der Meinung der Diskussion vielleicht mein Stempel irgendwo mit aufdrücken zu müssen.

00:24:30: Und da bin ich heute viel entspannter und habe auch ein gewisses Vertrauen, dass viele andere auch gute Ideen haben.

00:24:37: Und halte mich häufig häufiger auch gerne mal zurück und erlebe oft das ganz beeindruckende Ergebnis entstehen wenn man in der Beobachtungsrolle ist.

00:24:52: Ja!

00:24:53: Auf der anderen Seite Delegation hab' ich auch ganz anders erlebt Wenn man nämlich zu weit weg ist, ich habe da ganz aktuell ein Beispiel bei uns im Haus.

00:25:06: Wir digitalisieren uns logischerweise immer weiter und ein großes Feld ist aktuell das Bestellwesen, das früher im Telefonvorverkauf stattgefunden hat.

00:25:17: Das passt heute einfach kaum noch in die Zeit.

00:25:22: Das heißt auch unsere Kunden werden abstrakter Supermärkte werden immer digitaler.

00:25:29: Das heißt, du hast nicht mehr den Einzelhändler der seine Produkte vollständig überblickt weil er nur wenige hundert vertreibt sondern du hast heute einen Supermarkt mit tausenden, zigtausend von Produkten.

00:25:43: Das Bestellwesen ist hoch digitalisiert in diesen Einheiten.

00:25:47: Und wenn du dann ankommst und telefonierst, und willst von dem Getränkemarktleiter eine telefonische Auskunft was er gerade in diesem Moment an Ware bestellen möchte, dann erwisch du den in der Regel schon auf dem völlig falschen Fuß sondern der möchte mit seinem elektronischen Ordergerät in der Hand morgens durch die Abteilung geben, wenn vielleicht noch niemand im Haus ist, möchte oder Vorschläge vielleicht auch im System schon sehen und möchte das dann für den Tag erledigen.

00:26:15: Und wenn dann drei Stunden später die Brauereienrunde sagt, hallo wir sind aber da?

00:26:19: Dann reist denen das aus seinem Prozess und entsprechend sind wir

00:26:23: A.)

00:26:24: um selbsteffizienter zu werden, weil unsere Kunden halt auch inzwischen ganz anders aufgestellt sind in der Notwendigkeit diese Prozesse mitzugehen.

00:26:33: Entsprechend digitalisieren wir uns immer weiter und haben da auch ein relativ breites Projekt angeschoben.

00:26:41: Im letzten Jahr lief alles, das Feedback aus dem Team war... Wir sind total gut dabei!

00:26:47: Und wir stellen um und irgendwie wurde aber obwohl ich so gutes Feedback bekam, wurde das Durcheinander im Haus immer größer.

00:26:58: Die Arbeitslast wurde immer größerer Und am Ende hat sich herausgestellt, dass wir statt den Segen der Digitalisierung zu spüren Doppelprozesse hatten.

00:27:10: Dass also der digitale Prozess manuell weiter flankiert wurde und am Ende ein ziemliches Kuddelmodell entstanden ist.

00:27:20: Das war zum Beispiel eine Delegierungserfahrung wo ich gemerkt habe okay du hast Feedback eingeholt, du hast alles mit vorbereitet aber am Ende aus dem Ruder gelaufen, weil die Mitarbeiter die Ziele nicht klar genug gesehen haben vielleicht, weil ich zu weit weg war.

00:27:39: Ich habe zu spät gemerkt dass das Ganze nicht den Weg genommen hatte, den wir nehmen mussten und da also auch wieder wenn du dann zu weit away bist in vor allem so komplexen Dingen Dann bringt es vielleicht auch nicht das Ergebnis was man möchte.

00:27:56: Also Delegation Ganz, ganz wichtig und trotzdem in jeder Aufgabe muss man immer gucken wie nah muss ich dran sein.

00:28:04: Und darf auch manchmal nicht so weit weg sein.

00:28:09: Ja dank dir für das Beispiel!

00:28:11: Das hat ja jetzt ganz viel uns auch gegeben also auch hinsichtlich Führung tatsächlich ein Sprich von Delegationen aber auch Herausforderungen aktuelle Projekte Veränderungsprojekte Change Prozesse.

00:28:28: vielleicht Können wir auch nochmal auf deinen Ausbildungsgang schauen?

00:28:32: Gab es in deiner Ausbildung oder in deinem Weg bis heute Schlüsselerlebnisse oder Herausforderungen, die für dich als Schlüssel-Erlebnisse wahrgenommen wurden?

00:28:49: Ob es jetzt so einzelne Schlüsselmomente gegeben hat.

00:28:54: Ich kann sie gerade nicht greifen aber es hat sicherlich ausbildungsfelder gegeben, die mich unheimlich stark geprägt haben Und das ist einmal die Brauereitechnologie gewesen, dieses und vor allem Betonung auf Technologie.

00:29:08: Die ist wirklich das Verstehen eines Prozesses und einer Technik also eine chemischen physikalische Technologie, die dahinter steht was mich bis heute sehr bereichert.

00:29:21: Also ich bin bis heute total glücklich und dankbar wenn ich mich in solche Aufgabenstellungen hineinfuchsen kann.

00:29:29: Und das Zweite war tatsächlich die Strategielehre.

00:29:32: Das hört sich jetzt ein bisschen wild an, Unternehmen mit drei Millionen Euro Außenumsatz und Strategie aber am Ende dieses damals natürlich sehr theoretisch aufgebaut habe, dieses Begreifen dass hinter jedem tun eine Struktur und eine Idee stecken sollte und dann natürlich die ganz vielen Instrumente wie man das möglichst gut macht.

00:29:56: Das hat mich doch sehr geprägt.

00:29:58: So arbeite ich bis heute.

00:30:00: Ich versuche schon die langen Linien zu definieren und an ihnen dann auch entlangzugehen.

00:30:10: Ja, da hast du noch ein schönes Beispiel gefunden!

00:30:14: Und an der Stelle würde ich gerne das Thema wechseln... ...und mir ist es auch mal wichtig den Hörenden auch was mitzugeben.

00:30:25: zum Thema Resilience Also wenn es um die psychische Belastbarkeit oder Belastungsfähigkeit geht, was hast du hinsichtlich deiner Resilienz aus der Vergangenheit gelernt?

00:30:44: Also erst mal dass sie wahnsinnig wichtig ist.

00:30:48: Das ist überhaupt gar keinen Sinn macht Dinge in sich hinein zu fressen.

00:30:53: Weil das ist der schlechteste Ort der Ablage und Am Ende gibt es ja ganz unterschiedliche Arten von Stress.

00:31:05: Stress an sich ist nach meiner Erfahrung überhaupt nicht das große Problem,

00:31:10: d.h.,

00:31:11: der Stress kann auch total positiv sein.

00:31:15: Gerade als Managementberater macht man ja die Erfahrung erheblicher Arbeitsstunden und hohen Arbeitsdrucks Und das ist jetzt Unternehmer ja auch nicht anders.

00:31:27: Das muss nicht zwingend negativ sein,

00:31:29: d.h.,

00:31:29: es ist wie beim Sport wenn du persönlich stark gefordert bist dann muss das ja nicht schlimm sein sondern das kann im Gegenteil auch Erfolg genug Tuung am Ende haben.

00:31:44: Wichtig sind glaube ich eher andere Dinge.

00:31:47: A dass der Stress und der Druck nicht negativ werden dass er halt nicht negative Wirkung in einem selbst erzeugt, dann macht es keinen Sinn.

00:31:56: Dann muss man das vermeiden und dass er natürlich auch mit dem Umfeld kompatibel ist.

00:32:03: Und das habe ich als Familienvater nun dann auch auch erlernt.

00:32:10: Teilweise auch vielleicht erlernen müssen würde mein Umfeld sagen, dass es ganz wichtig ist dann auch einfach mal die Dinge abzuschalten und auch zu akzeptieren, dass die Welt, wenn man mal drei Tage nicht verfügbar ist, auch nicht gleich untergeht.

00:32:32: Schön, dass du die Unterscheidung gemacht hast.

00:32:34: also positiver oder negativer Stress, also Eu-Stress und Disstress habe ich noch im Studium gelernt.

00:32:40: Das war tatsächlich auch eines der Themen, die ich als damals Bundeswehrpsychologe noch Soldaten vermittelt habe um sie auf den Außenseinsatz vorzubereiten.

00:32:50: Schön dass du diese Unterscheidung machst.

00:32:52: also wir können uns nicht immer aussuchen ob es nur der positive Stress ist aber es wäre durchaus eine Form des Stresses der uns antreibt oder Ja, auch eine gewisse Motivation oder die notwendige Schub gibt nur um Dinge besser zu bewältigen.

00:33:09: Solange es eben nicht kippt in den negativen Stress, der dann sehliche Auswirkungen haben kann.

00:33:15: Jetzt hast du dazu auch schon vieles aus deiner Erfahrung berichtet.

00:33:21: was ist denn konkret?

00:33:22: Was du aktuell machst um auch ein bisschen Ausgleich zu deiner Arbeit und zu deinem hohen Verantwortung auch zu bekommen und dem Familienleben das du ja auch eben angedeutet hast?

00:33:32: Ja, also am Ende sind Sport und Familie oder Freundinnen an der Stelle natürlich auch.

00:33:38: Das heißt erst mal die sozialen Partnerschaften ganz wichtig.

00:33:44: Auch Freundschaften muss ja nicht nur die Freunden sein.

00:33:48: Die Eintragen, die mich auch tragen.

00:33:51: Und das Zweite ist ich mache gerne viel Sport und das ist aktuell auch mein stärkstes Ventil.

00:34:01: Prima, was ist es genau an Sport?

00:34:03: Was treibst du?

00:34:04: Also ich fahre sehr gerne Rad.

00:34:05: Ich habe mir jetzt gerade ein Gravel-Bike gekauft also komme vom Mountainbike und versuche jetzt eher auf den langen Schritt zu gehen.

00:34:14: Merke auch dass das eine andere Art der Anstrengung ist die mir gerade sehr zugute kommt.

00:34:20: Bin gerne in der Natur wandern Tracking.

00:34:25: Das sind Themen die mich wirklich entspannen.

00:34:29: auch gelernte Jäger, ich habe Yacht-Schein bin früher mit zur Jagd gegangen und hab dort eine Art der Entspannung in der Natur kennengelernt.

00:34:38: Dieses lange Sitzen auf dem Hochsitz das heißt jagt ist jetzt ein Tier zu erlegen es noch einen ganz kurzer Moment war nicht so mein Lieblingsmoment gehörte dazu.

00:34:52: aber was sich unglaublich genossen hat Diese Unabhängigkeit, dass man ein Stück Wald, weil man ist ja der Jäger dort auch ein bisschen exklusiv in dem Moment für sich hat und die Chance gerade ich bin morgens halt sehr gern aufm Hochsitz gewesen.

00:35:10: Und dann zu erleben wie der Tag erwacht, wie die Dunkelheit weicht Wie die Tiere anfangen sich zu bewegen ... dieses ganze, dieser kleine Ausschnitt, den man von dem Hochsitz aussieht.

00:35:25: Der Natur immer mehr mit Leben füllt und der Tag beginnt, Arme auch aufsteigt... ...dann ist er dann durchgefrostet und dann kommen die ersten Sonnenstrahlen.

00:35:34: Das muss ich sagen das war ein ganz tolles Ventil... ...und das habe ich immer sehr genossen.

00:35:40: Ich hab heute nicht mehr so die Zeit zum Jagen... ...ab die Passion vielleicht auch etwas verloren aber... ...das hat mir auf jeden Fall gezeigt es ist unglaublich wichtig Ausgleich zu

00:35:49: haben.".

00:35:51: Ja, dank dir da auch für den kleinen Einblick.

00:35:53: Übrigens hast du eins vergessen – das weiß ich zufällig – dass du ja auch Tennis spielst und insofern kann man bei dir auch davon sprechen, dass du auch im Sport breit aufgestellt bist.

00:36:03: Und das macht sich auch aus die Vielfalt an der Stelle an Ausgleichmöglichkeiten und Sportmöglichkeit.

00:36:09: Absolut!

00:36:09: Tennis spielen euch bewusst nicht erwähnt.

00:36:13: Da gibt es bessere.

00:36:14: Okay, das ist kein Grund einen Ausgleich ein Sport zu erwähnen oder nicht zu erwähen.

00:36:20: Aber das weiß ich zufällig ja.

00:36:23: Axel jetzt wieder ein Themenwechsel und mich würde interessieren was du in deiner Entwicklung an Vorbildern auch hattest.

00:36:35: man muss keine Vorbilder haben aber Ich bin sicher dass du da auch den ein oder anderen vielleicht im Auge hast.

00:36:41: also welche Persönlichkeiten haben dich auch in Deiner Entwicklung?

00:36:45: geprägt

00:36:46: oder zumindest beeinflusst?

00:36:49: Also mich hat tatsächlich, da habe ich glaube ich nur ganz selten bis jetzt drüber gesprochen.

00:36:55: Mich hat tatsächlich eine Unternehmerpersönlichkeit sehr beeindruckt ein väterlicher Freund der beste Freund meines Vaters Dieter Kobus, der aus dem Nicht selbst ein großes Unternehmen aufgebaut hat.

00:37:09: und ich durfte halt vom Spielfeldrand halt diesen Erfolg, diese Unternehmerschaft und auch diese Personen durch die enge Freundschaft zu meinem Vater sehr nahe erleben.

00:37:25: Das glaube ich das war ein Mensch der mich irgendwo schon immer inspiriert hat und den ich sehr gerne als Vorbild für mich... gesehen habe.

00:37:36: und das sieht man irgendwann mit über fünfzig, dann ist es nicht mehr so aktiv.

00:37:41: Aber jetzt wo ich drüber nachdenke sicherlich war das ein Mensch an dem ich mich auch festgemacht habe in der Licht jedenfalls als Jugendlicher oder als junger Mann.

00:37:50: Und kannst du auch rausstellen, herausarbeiten was es war?

00:37:55: Was dich fasziniert hat?

00:37:57: Auch damals hat man eine andere Perspektive gehabt als heute.

00:38:01: Also, mich hat damals immer – und ich glaube das würde es auch heute noch so sein.

00:38:05: Mich hat seine Verbindlichkeit so beeindruckt die Klarheit, die Präzision in seinem Sprechen diese ganze Aura des Unternehmers, des Machers, die hat mich sehr beeindruckend.

00:38:23: Ja, dank dir Axel!

00:38:26: Ich würde gerne dich, um dich auch ein Stück zu entlasten mal für einen Moment den Spieß umdrehen.

00:38:32: Auch das ist ja auch immer Teil meiner Struktur.

00:38:34: also möchte ich dir auch die Glegenheit geben dich mal zurückzulehnen und vielleicht hast du eine Frage an mich auch?

00:38:42: Also wir reden von persönlicher berufliche Entwicklung von Diagnostik von Auswahl Persönlichkeitsentwicklung.

00:38:50: Und kennst ihr meinen berufliches Profil auch?

00:38:53: Ja, was darf ich vielleicht dir auch für eine Frage und somit natürlich auch den Hörnern für die Frage beantworten aus meiner Expertise des Wirtschaftspsychologen?

00:39:03: Dann gehen wir mal zurück zum Auswahlprod.

00:39:06: Haben wir eben ja kurz angeschnitten wie wichtig es ist natürlich gerade in großen Organisationen formale Kriterien zu haben um Dinge ja auch objektivierbar und belastbar zu machen.

00:39:18: aber Ich habe eben gesagt, ich sehe heute sehr stark die subjektive Sicht auf solche Gespräche.

00:39:25: Wie ist denn eigentlich deine Sicht als Fachmann?

00:39:28: Wo sagst du, wo ist denn der Pudelskern bei so einer Personalauswahl?

00:39:35: Ja, also weil du auch die Objektivität ja angesprochen hast oder Subjektivität.

00:39:40: Also subjektivitet ist er immer im Spiel.

00:39:42: das versuchen wir natürlich als Moderatoren von Assessment Center und als Experten dann auch ein Stück weg raus zu moderieren.

00:39:50: Das hängt aber davon ab dass wer oft ja auch in großen oder ich auch in großem Unternehmen tätig bin wo dann eben vielleicht auch eine interne Personalentwicklung oder Auswahl stattfindet Wo dann eben von Hundertfünfzig Fünfzig Manager weiter oder aufsteigen, oder entwickelt werden sollen.

00:40:07: Und dann muss man natürlich einen Prozess herstellen der möglichst objektiv fair vergleichbar ist.

00:40:14: und dann versucht man natürlich Subjektivität und Abhängigkeit einer Wer-Sitzter heute bewertet also nicht nur ich sondern auch andere Beurteilende natürlich ein Stück weg rauszunehmen.

00:40:24: durch eine Standardisierung der Aufgaben, durch eine Klarheit der Kriterien die man beobachtet über den Prozess versucht man eigentlich das Gegenteil von Subjektivität zu erreichen, Objektivitet.

00:40:37: Aber gibt natürlich auch Aufträge an mich oder ich würde auch entsprechend beraten.

00:40:44: was ist ja vorhin selber gesagt also der fit muss er auch stimmen.

00:40:48: und dann ist es, wenn man auch ein kleines Mittelständesunternehmen hat mit einer Mitarbeiterschaft nur die alle aus Individuen und Persönlichkeiten bestehen.

00:41:00: Da kann man schlecht von außen sagen das ist das was der Mitarbeiter erfüllen muss.

00:41:04: natürlich gibt's ein paar formale Kriterien wie du auch gerade gesagt hast und sicherlich aus ein paar allgemeine Skills die man mitbringen muss.

00:41:12: aber ansonsten ist natürlich der fit unglaublich wichtig und deswegen erlebe ich auch immer mehr dass oder oft in großen Unternehmen nicht nur auf die externe Unterstützung und Beratung wertgelegt wird, sondern immer auch das Einbeziehen des Teams.

00:41:29: Und diese sollen nämlich entweder vorher oder nachher auch einen Blick auf den Kandidaten werfen und dann spielen plötzlich die Anforderungskriterien, die wir noch streng abfragen gar keine Rolle mehr, sondern fragt der Chef oder die Chefin der Abteilungen oder des Teams so... Wie sieht's aus?

00:41:46: Könnte mit dem.

00:41:47: Dann wird man plötzlich total subjektiv und das finde ich dann auch gut an der Stelle, dass es einfach ein Bauchgefühl sein darf.

00:41:55: Kann nicht mit dem oder kann nicht mit ihm nicht.

00:41:57: Aber das ist genau so sagen wir diese Spanne die wir berücksichtigen müssen.

00:42:03: Also das zeigt, dass sie subjektiver... Ich habe mir natürlich auch Gedanken gemacht als ich den Leitfaden für das Gespräch gelesen habe Und vielleicht fragst du es noch, was möchtest du denn mitgeben?

00:42:21: Oder ich würde gerne – wenn wir jetzt gerade offensprechen – auch meine Art und zu arbeiten irgendwo ein bisschen einordnen.

00:42:32: Es ist vielleicht grad deutlich geworden dass ich Mensch bin der das Verantwortliche, vielleicht auch das sehr starke Arbeiten sehr, sehr gerne hat Und

00:42:45: früher wird es kurz, weil du gerade starkes arbeitest.

00:42:49: Also intensives forderndes Arbeiten zeitlich persönlich und gleichzeitig möchte ich aber auch sehr deutlich machen dass das nicht das allein glücklich machende ist und da ist glaube ich auch die Arbeitsorganisationslehre in den letzten Jahren sehr viel weitergekommen.

00:43:08: Früher war ja immer so, dass Mantra Arbeit muss erfüllend sein, Arbeit muss glücklich.

00:43:13: für mich kann ich sagen, dass das bis zum ersten Grad durchaus so ist.

00:43:19: Ob der Inhalt der Arbeit immer erfüllend ist – das eine aber die Art wie ich arbeiten darf es auf jeden Fall für mich sehr erfüllt und gleichzeitig ist auch ganz wichtig zu sehen Es gibt auch tolle Lebensentwürfe wo die Arbeit ein guter Job ist.

00:43:36: Also Arbeit darf sicherlich nie negativ und Persönlichkeitsvernichtend sein, dann ist sie falsch.

00:43:43: Aber jemand der einfach einen ordentlichen Job macht und um fünf nach Hause geht und sich völlig anderen Themen zuwendet hat vielleicht auch eine ganz erfüllende Arbeitssituation, auch wenn sie anders ist als meine.

00:44:00: Ja, also du hast recht erstens das die Frage noch gekommen wäre und vielleicht kommt sie nachher nochmal auch dann mit einer anderen Grundlage oder eine andere Perspektive.

00:44:10: Aber du hast ja damit auch schon ein ganz wertvolles auch den Zurunden jetzt mitgegeben nämlich jeder muss das für sich selber entscheiden was mir gut tut was mir wichtig ist Und ich darf als Chef oder auch als Arbeitnehmer oder gerade als Chef auch nicht immer von meinem Anspruch ausgehen, den auf andere reflektieren.

00:44:31: Oder spiegeln und weitergeben, projizieren wollte ich sagen.

00:44:36: Na klar, man kann aber natürlich auch anspruchsvoll sein und sagen das erwarte schon von meinen Mitarbeitenden.

00:44:40: Aber darf sich dann auch nicht wundern wenn es vielleicht anders tickt?

00:44:43: Oder der Hebel nicht funktioniert?

00:44:46: Sie dürfen noch anders ticken!

00:44:50: Ja zwischendurch noch ein paar Fragen bevor die Frage dann gleich wieder auftaucht Und zwar, um auch noch weiter zu reflektieren.

00:44:59: Dein Werdegang gab es in deinem Leben?

00:45:03: Ob...

00:45:03: ja also überwiegend frage ich natürlich das berufliche Leben ab aber manchmal lässt sich berufliches und privates auch schwer trennen.

00:45:10: Gab's einen Rückschlag in deinm Leben?

00:45:14: Ja, Rückschläge gibt´s immer.

00:45:19: Die Folgefrage wäre wie bist du damit umgegangen?

00:45:22: Ein

00:45:23: der mein Leben komplett... ... auf den Kopf gestellt hat, einen solchen Rückschlag muss ich sagen.

00:45:30: Glaube ich nicht dass ich den erlebt habe.

00:45:34: Liegt vielleicht auch daran.

00:45:35: und dann sind wir genau bei der Frage wie geht man mit oder wie gehe ich mit Rückschlägen um?

00:45:42: Und das ist eine Lebenserfahrung also... Ich hab mir sicherlich als junger Mensch Rückschläge viel zu stark zu eigen gemacht... ...und sie auch in mir wirken lassen.

00:45:56: Das bedeutet nicht, dass ein Rückschlag nicht weiter ein Ruckschlag ist.

00:46:00: Aber ich versuche heute oder... Ich weiß gar nicht ob ich das aktiv versuche aber es gelingt mir heute halt in jeder Situation sehr schnell das positive zu sehen und wieder nach vorne zu gehen.

00:46:10: Und das ist vielleicht eine Art wie ich mit negativen Erfahrungen auch umgehe und eigentlich ganz gut damit umgehen kann.

00:46:21: Kannst du es nochmal wiederholen, damit's noch mal deutlich wird was deiner rangehensweise ist oder mit Rückschlägen.

00:46:27: Ich will das jetzt auch nicht überstrapazieren aber was wäre sozusagen der Tipp an andere?

00:46:36: eine Redenzwendung, wenn sich eine Tür schließt öffnet sich meistens die nächste Tür und das ist so ein bisschen genau die Art wie ich mit negativen Situationen umgehe.

00:46:48: Natürlich die Tür ist zu da gibt es dann oft auch gar nichts mehr zu diskutieren aber dann ist es auch erlaubt sich umzuschauen und zu gucken wo öffnete sich vielleicht die nächsten Tür?

00:47:00: ja prima dank dir Du hast vorhin meinen Leitfahren angesprochen.

00:47:06: Ich soll nicht zu überstrukturiert wirken, aber natürlich habe ich einen Leitfahrer noch ein Spannungsbogen und der sieht jetzt die Frage vor um auch weiterhin die Reflexion zu bemühen nämlich auch gerne aus der Vergangenheit oder aktuell, was schätzen denn deine Kollegen?

00:47:26: Oder vielleicht auch deinen Mitarbeitenden an dir.

00:47:28: Was bekommst du für Feedback?

00:47:30: Gab es auch mal kritisches Feedback wo du sagst so das ist mir auch in Erinnerung und das hat mich auch ein Stück zum Nachdenken bewegt positiv wie vielleicht auch kritisch.

00:47:39: also fangen wir mal mit dem negativen an ist natürlich immer schwer über sich selbst zu sprechen.

00:47:46: aber was ich eben auch schon angedeutet habe, dass ich sicherlich Mensch bin der einen Raum greifendes Wesen hat.

00:47:55: Das ist etwas das mich bestimmt und was sicherlich auch nicht immer positiv ist und wo auch der eine oder andere... Manchmal vielleicht denkt jetzt könnte es auch mal ein bisschen weniger sein und das vielleicht sogar durchaus zurecht.

00:48:13: Ich glaube, stärken habe.

00:48:17: Das sind halt gerade die Themen auch in großer Unsicherheit und Komplexität strukturiert voranzugehen Strukturen aufzubauen.

00:48:32: Und ich vermute mal – wir waren ja eben schon ein bisschen bei dem beruflichen Umfeld, indem ich mich im Augenblick bewege so gerne ich Unternehmer bin und so sehr ich auch dankbar bin, dass sich diese Entscheidung damals getroffen habe selbstständig zu werden.

00:48:53: So anspruchsvoll war auch die Aufgabe, die ich mir mit ins Boot geholt habe weil sich Brauereien in Deutschland eigentlich seit den neunziger Jahren in einer Dauerkrise befinden und das ist natürlich etwas was mich immer umgibt, dass Erfolge sehr kurzlebig sind weil der Markt eigentlich im groben leider nur eine Richtung kennt nach unten.

00:49:18: und wer gerade die Presse verfolgt erlebt ja oder kennt inzwischen sogar das Wort Krise des deutschen Biermarkts.

00:49:24: Und es ist ja wirklich eine und da muss ich sagen reflektierend hätte ich mir dann Manchmal doch eine etwas entspanntere unternehmerische Aufgabe gewünscht als diesen Markt, der halt doch so schwierig ist.

00:49:44: Ja also und aber um diese Krise die du ja auch gerade benannt hast zu bewältigen und da waren wir bei deinen Stärken, also unter anderem dein Unternehmertum, deine unternehmrische... Brille oder Perspektive und was du eben auch sagt, das ist Struktur.

00:49:59: Dinge auch strukturiert zu bewältigen oder auch strukturell zu bearbeiten habe ich richtig verstanden?

00:50:08: Ja weil man sieht es wer die Warburger Brauerei kennt weiß dass wir Bereich haben wo wir glücklicherweise gegen den Markt uns entwickeln können.

00:50:19: Das sind vor allem es ist ja Bereiche der alkoholfreien Biere und Getränke ist es aber auch natürlich die Erweiterung unseres Geschäftsgebiet im Bereich, wo heute Wettbewerbsbrauere in den Markt teilweise auch haben verlassen müssen.

00:50:35: Und das hilft uns sehr.

00:50:37: und natürlich ist das Ergebnis von sehr langfristigen Überlegungen von dem Willen nicht irgendein alkoholfreies Bier zu machen sondern ein möglichst gutes, dass dann vielleicht auch ein Erfolg am Markt hat, der etwas über dem Licht was der Markt normalerweise hergibt.

00:50:58: Obwohl Alkoholfreibeere insgesamt natürlich sehr gefragt sind und das hat im Endeffekt natürlich heute ernten wir gemeinsam als Unternehmen und Unternehmer ernten die Früchte von Entscheidungen, die etwa zehn Jahre zurückliegen, die damals halt waren technologisch zu versuchen, aufs Maximum zu gehen.

00:51:23: Eine sehr anspruchsvolle Technik zu etablieren die heute aber sich halt sehr auszahlt.

00:51:32: Ja dank dir da für den Einblick auch ins Brauerei Gewerbe und in die Branche.

00:51:38: also ich glaube das kann jeder nachvollziehen.

00:51:41: oder hast du es auch gut erklärt was die aktuellen Herausforderungen sind?

00:51:46: Axel Du hast ja vorhin auch schon erwähnt Also natürlich als Unternehmer, verantwortliche Unternehmer in der Barburger Brauerei gibt es Mitarbeit und du bist also auch Führungskraft.

00:51:59: Ich würde gerne das Thema Führungen kurz bespielen.

00:52:03: Was denkst Du über das Thema führung?

00:52:05: Was ist aus Deiner Sicht auch ein zeitgemäßer Führungsstil?

00:52:10: Welche Erfahrungen hast Du vielleicht auch gemacht und wir haben ja schon darüber gesprochen.

00:52:13: Es sind immer die Menschen, die letztendlich für den Führingstil empfänglich sein müssen und dass jeder in seiner persönlichen Individualität und Persönlichkeit, jetzt habe ich schon ein bisschen weit ausgeholt.

00:52:27: Aber du hast schon die Antwort auf den Lippen?

00:52:29: Ja also generell... Ich möchte es mal ein bisschen grundsätzlich machen.

00:52:34: man führt immer das muss man sich bewusst sein.

00:52:37: Das heißt jede Arbeitssituation ist eine Führungssituation ob man das will oder nicht weil man interagiert und Unternehmen hat eine Hierarchie.

00:52:46: insofern findet auch immer Führungsstadt Und gleichzeitig, weil eigentlich Unternehmerisches agieren immer Führungssituationen auch ist.

00:52:57: Es ist ja erstmal unglaublich wichtig überhaupt zu führen und ich glaube das ist der Hauptfehler dass man sich erst mal zu selten bewusst macht, dass man als Führungskraft auch immer in einer Führungssituation ist.

00:53:10: Das heißt, Führungen findet nicht punktuell statt weil man gerade einen Seminar gemacht hat und jetzt plötzlich das Gefühl hat dass man einen kooperativen Führungsstil nun durchführen sollte sondern Führunk findet immer statt und man ist immer führungskraft.

00:53:25: Das kann man nicht ausblenden Und in meinen Augen ist es glaube ich weniger wichtig welchen Führerspiel nun selbst verfolgt, sondern ich glaube viel wichtiger ist dass man natürlich sollte man fair sein und ehrlich aber das man vor allem erwartbar ist und klar ist in dem was man tut.

00:53:46: Das heißt auch eine sehr autoritäre Führungskraft kann eine gute Führungskraft sein.

00:53:52: Natürlich in Drucksituationen umso mehr.

00:53:55: aber wenn die Mitarbeiter wissen der tickt so Und der ist einfach autoritär und wenn der meint, dass er sein Unternehmen so führen muss dann brauche ich dem nicht mit einer anderen Idee kommen.

00:54:08: Dann ist das für jeden nachvollziehbar und kann auch jeder Mitarbeiter sagen, mit dem will ich weiterarbeiten oder ich such mir vielleicht einen Arbeitsplatz, der auch von der Führungssituation für mich mehr das ist was ich erwarte.

00:54:23: Ich glaube schwierig sind unklare Führungssituationen wo sich Führungen Kräfte halt nicht erwartbar verhalten, weil sie ihr Führungsverhalten verändern.

00:54:36: Weil Sie nicht greifbar sind in Ihrer Führung.

00:54:39: Das heißt beste Beispiel ist der Abteilungseiter, der gerade vom Führingsworkshop kommt und jetzt kooperativ führt und am Ende muss sich alle darauf verlassen dass er kooperativ ist.

00:54:50: wird es dann doch wieder autoritär?

00:54:52: das zerstört Vertrauen.

00:54:55: deswegen ich persönlich glaube Führung ist erstmal wichtig, dass man sich selbst treu ist und dass man in einer gleichen und erwartbaren Weise führt.

00:55:04: Und

00:55:05: dann kann man natürlich gerne darüber diskutieren was jetzt der perfekte Führungsstil ist.

00:55:11: Ich muss gestehen ich habe da gar nicht so ein Liebling.

00:55:14: also ich glaube wenn ich auf mich selbst gucke dann bin ich doch sicherlich jemand der eher autoritär ist in seinem Führungsverhalten der Linien vorgibt, natürlich und ich hoffe dass es wirklich so sein Mitarbeitern zuhört und diese Meinung sehr ernst nimmt.

00:55:37: Und auch in die eigene Entscheidung einbindet.

00:55:40: aber am Ende und das muss sich wirklich von mir sagen bin ich derjenige der entscheidet

00:55:47: Ja, Axel war jetzt viel Stoff und spannend dir auch zuzuhören.

00:55:52: Du hast auch eine kleine Reise gemacht durch verschiedene Führungsstile aus meiner Perspektive auch Interesse.

00:55:59: also ich mache ja den Job auch als Diagnostiker schon so lang dass sich die aktuellen Führungstile laufen verändert haben und ich sozusagen auch mich immer wieder an neue Kriterien und Anforderungen gewöhnen musste.

00:56:11: aber du hast da auch ne kleine reise gemacht über autoritär kooperativ Das ist auch gesagt, situativer Führungstilien gibt es ja auch.

00:56:18: Aber man ist immer in der Rolle und Authentizität haben wir heute schon darüber gesprochen.

00:56:26: Es ist wichtig um in seiner Rolle authentisch wahrgenommen zu werden.

00:56:33: Das Wichtigste sprechen wir über den Servant-Liedership.

00:56:39: Das Wichtigste bleibt aber immer und das ist unabhängig vom Führungsstil, Vertrauen zu haben.

00:56:45: Zu den Mitarbeitenden natürlich auch umgekehrt und das als Basis der Zusammenarbeit zu haben.

00:56:50: und ich glaube dass kann man immer wieder herausstellen und sowas höre ich natürlich gerne dann in einem Assessment oder ein Bewerbungsgespräch wenn über das Thema Vertrauen gesprochen

00:56:58: wird.

00:57:01: Also ich glaube, das Nahrbarkeit ist auch ganz wichtig.

00:57:04: Als wir damals meinen Kursing und ich, wir sind ja gemeinsam in die Rolle des Nachfolgers, des Vollunternehmers geschlüpft.

00:57:12: Mein Kursingen war zwar schon länger im Unternehmen aber unsere Väter sind dann quasi gemeinsam endgültig ausgeschieden.

00:57:18: Und das erste was wir gemacht haben Wir haben die Büro-Türen auf der Geschäftsführungsetage gegen Glasttüren getauscht.

00:57:27: Das waren ganz bewusstes Symbol zu zeigen, du darfst immer vor der Tür stehen.

00:57:33: Und die ist immer so dass Du musst nicht klopfen sondern du bist sichtbar und ich bin sichtba.

00:57:42: Das war ein ganz bewusst gesetztes Zeichen.

00:57:45: Ja schön auch keine Rocket Science oder nichts Neues zum Thema Führung aber eben ein wichtiges Signal und vielleicht auch gerade in einem mittelständischen kleinen Unternehmen mit viel und langer Tradition.

00:58:02: Also die Türen, die Alten werden wahrscheinlich auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel gehabt haben aber natürlich ein wichtiges und schönes Signal was ihr da gesetzt habt.

00:58:10: Gute solide Eichentüren!

00:58:14: Axel ja dank dir auch für den Ausflug in das Thema Führung und wir kommen zum Ende.

00:58:22: also erst mal vielen Dank für das Gespräch und deine tollen Erfahrungen die du mit uns geteilt hast.

00:58:29: Und ja, ich muss das formal immer auch klären so.

00:58:33: Aber das ist jetzt die gute Nachricht.

00:58:34: also du hast den Job bzw.

00:58:36: kannst ihn behalten.

00:58:36: Das möchte ich hier zum Ende des Bewerbungsgesprächs sagen natürlich.

00:58:42: Ich möchte aber gerne auch das Gespräch noch mal nutzen für eine Zusammenfassung.

00:58:49: Du hast da vorhin zwischendurch schonmal auch eine kleine Zusammenfassung eines Aspekts gemacht.

00:58:55: Aber jetzt auch nach dem Gespräch Ja, weil ja auch das eine kleine Reise für dich war.

00:59:00: Die Retrospektive deines Werdeganges?

00:59:03: Was wäre die Zusammenfassung?

00:59:06: aber auch als Botschaft an die Zuhörenden was du ihnen mitgeben würdest aufgrund deiner Erfahrung und dessen was wir hier gemeinsam besprochen haben?

00:59:16: Meine Zusammenfassung ist vielleicht ein Aufruf und zwar den Unternehmerberuf als Beruf zu sehen die Chance, dass man selbst auch vielleicht wenn man nicht wie ich aus dem Unternehmerhaushalt kommt.

00:59:34: Die Chance das man halt auch die Option hat selbstständig zu werden sich mit einer Idee oder einer Profession zu verselbstständigen und selber Unternehmer zu werden.

00:59:45: Das ist glaube ich das was ich gerne weitergeben würde, dass diese Perspektive eine unheimlich schöne ist.

00:59:51: Nicht für jeden, weil es auf jeden Fall auch eine Berufswahl ist zu entscheiden und Unternehmer zu werden.

01:00:00: Und das ist vielleicht das was ich heute zusammenfassend aus meiner Berufserfahrung hinterlassen möchte.

01:00:06: Es ist ein ganz toller beruf sehr anstrengender beruf mitunter auch der einem aber ganz viel zurück geben kann.

01:00:14: Deswegen vielleicht ein Beruf, das man ganz aktiv auch für sich sehen kann und darf.

01:00:20: Ja, prima Axel!

01:00:21: Also vielen Dank.

01:00:23: Und damit würde ich unser Bewerbungsgespräch reloadet auch abschließen.

01:00:28: Wie geht es dir jetzt?

01:00:30: Du machst deinen Job schon ganz gut Albi.

01:00:33: Danke, dass du da nicht die Antwort, die ich erhofft habe erwartet.

01:00:36: Insofern

01:00:36: rund uns zufrieden.

01:00:38: Sehr schön aber das freut mich natürlich zu hören.

01:00:40: Und damit sind wir am Ende, Axel.

01:00:42: Vielen Dank!

01:00:43: Danke fürs Zuhören und an alle Hörer des Pepsy Podcasts bis zum nächsten Mal.

01:00:49: Tschüss.

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